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10 Tipps: Was passiert mit dem Brautkleid nach der Hochzeit?

Bestimmt hast du dich schon gefragt, wo die Brautkleider eigentlich nach der Hochzeit hingehen. Idealerweise nicht in den Kleiderschrank zum Verstauben! Wir hätten da ein paar andere Vorschläge …

 Das Brautkleid ändern oder umarbeiten

Dein liebevoll ausgewähltes Traumkleid ist doch viel zu schade, um nach einem Mal Tragen ungenutzt im Schrank zu hängen. Wie wäre es mit einem Makeover?

  1. Kürzen, einfärben, umar­beiten: Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, aus einem Brautkleid ein fest­liches Partydress oder eine elegante Ballrobe – je nach Stilrichtung und technischer Machbarkeit – entstehen zu lassen. Eine neue Farbe oder eine schmalere Silhouette können Wunder wirken! Aber Achtung: Überlasse die Änderungen einem Spe­zialanbieter, denn nur ein Profi kann die Farbwirkung auf die verschiedenen Braut­kleid-Materialien abschätzen oder mit Besonderheiten wie üppigen Tülllagen fach­gerecht umgehen.
  2. Eine emotionale Symbolik liegt dem Trend zugrunde, das Hochzeitskleid zu einem Taufkleid für die gemein­samen Kinder umarbeiten zu lassen – oder zu einem wunderschönen Himmel für ein Babybettchen. So schläft Euer Kleines wohlbehütet unter einem Baldachin aus Liebe und 1000 schönen Erinnerungen.

♥ Das Brautkleid noch einmal tragen

Eine „Zweitverwertung“ deines Kleides bringst du ein­fach nicht übers Herz? Auch verständlich. Trotzdem kannst du ihm noch glamouröse Auf­tritte verschaffen.

  1. In vielen Städten werden spezielle Brautkleiderbälle veranstaltet, wo ihr einen Abend lang eure Outfits präsentieren, einen roman­tischen Walzer aufs Parkett legen und ein festliches Gala-Dinner genießen könnt. Perfekt, um das Hochzeits-Feeling wieder­aufleben zu lassen! Soll auch gegen Post-Wedding-Blues helfen …
  2. Bei einem After Wedding Shooting wird das Hochzeitskleid noch einmal so richtig in Szene gesetzt – diesmal aber ganz ohne Zeitdruck und Nervenflattern. Weil ihr nicht an die Hochzeits-Loca­tion gebunden seid, könnt Ihr Ort und Thema nun ganz frei wählen. Wer seine wilde Seite ausleben möchte, springt auf den „Trash The Dress“-Trend auf: Bei dieser Shooting-Variante werden allerhand verrückte Sachen mit dem Brautkleid ange­stellt – im Wasser, Matsch oder gar mit Feuer. Ob man ein teures Kleid für witzige Fotos ruinieren möchte, ist allerdings Geschmackssache.

♥ Das Brautkleid verkaufen oder tauschen

Du bist eher der pragma­tische Typ? Dann sind der Verkauf oder der Tausch des Brautkleides für dich sicherlich naheliegende Optionen.

  1. Entsprechende Online-Plattformen gibt es auch spe­ziell für Brautzubehör. Beim Verkauf gilt es allerdings, ein paar Dinge zu beachten: Man sollte sich bewusst machen, dass selbst bei einem nur ein­malig getragenen Kleid der ursprüngliche Kaufpreis meist bei Weitem nicht erreicht wird. Im Regelfall ist nur ein regionaler Verkauf sinnvoll, da die meisten Käuferinnen das Hochzeitskleid anprobieren möch­ten. Wer ins Ausland verkaufen möchte, sollte sich gegen Betrug absichern und das Kleid unbedingt erst dann versenden, wenn die Verkaufssumme auf dem Konto eingegangen ist.
  2. Eine weitere Möglichkeit, dein Kleid gewinnbringend an die Braut zu bringen, ist über eine Online-Tauschbörse.

♥ Das Brautkleid aufbewahren

Wer sich beim besten Willen nicht von seinem Traumkleid trennen kann oder davon träumt, es eines Tages an die Tochter weiterzugeben, sollte es sorgfältig lagern:

  1. Als Basis für jegliche Auf­bewahrung das Brautkleid zeitnah professionell reini­gen lassen.
  2. Danach am besten in einer speziellen Brautkleiderbox aufbewahren, in der das gute Stück geschützt vor Feuchtigkeit, Licht und Krabbeltieren auf seinen nächsten Einsatz wartet. Nicht hängend oder in Plastik verpackt lagern, das könnte verformte Nähte oder Verfärbungen zur Folge haben. Accessoires wie Brautschleier oder -hut immer separat ablegen.
  3. Mindestens einmal im Jahr auspacken, ausschütteln und neu einpacken, damit sich die Liegefalten nicht zu tief einprägen.
  4. Wer mag, präsentiert sein Hochzeitskleid zwischendurch auf einer hübschen Schneider­puppe – ein Deko-Objekt mit Erinnerungswert!
Bild: © surflover / shutterstock.com


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