Abbildung 1: Für die besondere Frage soll es auch ein besonderer Ring sein. Brillantringe sind für diesen Anlass sehr beliebt.

Die Frage aller Fragen soll am liebsten der Partner stellen, so die Meinung der meisten Frauen. Ihm steht es dann auch zu, den Verlobungsring auszusuchen. Obwohl sich Frauen den Ring meistens nicht selbst aussuchen, ist es doch schön zu wissen, welche Stilrichtungen oder Schliffe es gibt. Bei einem Verlobungsring kommt es nicht nur auf das Material an, ob es Silber, Gold, Roségold, Platin oder Palladium sein soll. Auch die Größe des Steins ist wichtig, genauso wie Schliff und Fassung.

Welche Arten von Ringen für den besonderen Antrag gibt es?

Abbildung 2: Ringe mit einer 6-Griff-Fassung sind sehr elegant und als Verlobungsring beliebt.

Für das Design des Verlobungsringes ist in erster Linie der persönliche Geschmack des Mannes wichtig oder der Wunsch der Angebeteten. Für Goldschmiede ist es keine große Herausforderung einen verspielten, verschlungenen Ring herzustellen, einen Ring mit oder ohne Stein oder einen klassischen Brillant-Solitärring. Schön ist auch ein Memoirering, der sich zum Ehering tragen lässt.

Sehr beliebt sind Ringe mit einer 6-Griff-Fassung. Darin hält die Fassung den Stein mit sechs sogenannten Krappen. Das sieht dann aus wie eine kleine Krone. Die 4-Griff-Fassung wirkt etwas moderner und zeitgemäßer. Eine Zargenfassung bettet den Stein rundum ins Edelmetall ein.

Gibt es ein besonders empfehlenswertes Material für den Verlobungsring?

Ein hochwertiger Verlobungsring ist aus Gold oder Platin. Weißgold oder Platin, die silberfarbenen Edelmetalle, bringen einen Diamanten ganz besonders zum Strahlen. Platin ist ein sehr beständiges und seltenes Edelmetall. Es hat gegenüber Weißgold den Vorteil, dass es von Natur aus eine silberne Farbe hat. Am Ende entscheiden der persönliche Geschmack und ein wenig auch der Geldbeutel. Im Internet finden sich regelmäßig Rabatt- und Gutscheinaktionen. Mit einem Christ-Gutscheincode wird auch der Verlobungsring erschwinglich, der normalerweise überhaupt nicht infrage kommen würde.

Diamant oder Brillant – wo ist der Unterschied?

Ein Brillant ist immer auch ein Diamant. Der Unterschied liegt im Schliff. Der Diamant ist immer das „Ausgangsmaterial“. Ein Diamant der rund geschliffen ist und mindestens 57 Facetten hat wird zum „Diamant im Brillantschliff“, also ist er ein Brillant.

Abbildung 3: Diamanten lassen sich in die unterschiedlichsten Formen schleifen.

Neben dem Brillantschliff gibt es noch zahlreiche andere Möglichkeiten einen Diamanten zu schleifen.

  • Prinzess-Schliff: Dabei bekommt der Diamant eine quadratische Form.
  • Smaragd: Der rechteckig geschliffene Diamant sieht von oben wie Treppenstufen aus.

Tropfenschliff, Herzschliff, Kissenschliff oder ein ovale Schliffform kann sich jeder gut vorstellen. Außergewöhnlich ist der Asscher-Schliff, der nach seinem Erfinder benannt ist. Dabei bekommt der Stein eine quadratische Form.

Er ist ansonsten dem Smaragdschliff sehr ähnlich. Der Marquiseschliff, bei dem der Stein eine ovale Form erhält, war am französischen Königshof sehr beliebt. Ein dreieckiger Stein hat einen Trillionschliff. Diese Bezeichnung steht heute für alle Brillantschliffe, die drei gleich lange Kanten haben.

Was ist bei einem Diamanten wichtig?

Die 4 Cs stehen für die vier wichtigsten Grundregeln beim Kauf eines Diamanten:

  1. Carat
  2. Color
  3. Clarity
  4. Cut

Dabei lautet die wichtigste Grundregel: Farbe vor Reinheit. Dass ein Diamant so farblos ist, ist ein wichtiges Kriterium. Zudem ist es wichtig, dass der Diamant kaum Einschlüsse oder Verunreinigungen aufweist. Cut bezieht sich auf den Schliff, Carat auf Größe und Gewicht. Welcher Reinheitsgrad, Schliff und welche Größe es am Ende sein soll, entscheidet zum größten Teil der Preis. Eine wichtige Entscheidungshilfe für ihn könnte die Antwort auf folgende Frage sein: Welche Brillantgröße passt in der Aussage zur Liebsten? Schön ist ein schmalerer Ring mit einem schönen Stein, der sich später als Beiring zum Ehering tragen lässt.

Darf es ein farbiger Stein für die Verlobung sein?

Farbige Steine eignen sich für wunderschöne Schmuckringe. Verliebte schenken sie sich gern zu besonderen Jubiläen. Als Verlobungsring kommen sie eher selten in Betracht. Die meisten kaufen einen Brillant- oder Diamantring, um ihren Heiratsantrag zu machen.

Wie viel Geld geben Verliebte aus, um ihrer Liebsten einen Antrag zu machen?

Pauschal ist es sehr schwierig hier einen Wert zu nennen. Schließlich muss hier jeder auch nach seinem eigenen Geldbeutel entscheiden. In den USA besagt eine Regel, dass der Verlobungsring in etwa so viel kosten sollte wie drei Monatsgehälter des Mannes. In Deutschland gibt es keine solche Regel. Es heißt, der Ring sollte etwa ein halbes bis ein ganzes Monatsgehalt wert sein.

Der Heiratsantrag ist für den Mann eine besondere Gelegenheit, der Angebeteten einen wertvollen Diamanten zu schenken. Qualität und Größe des Steins bestimmen den Wert des Verlobungsrings. Allerdings sieht die Realität nicht ganz so aus.

  • Bei 35 Prozent der Männer kostet der Verlobungsring zwischen 100 und 500 Euro.
  • 13 Prozent zahlen zwischen 500 und 1.000 Euro.
  • Eine absolute Minderheit, und zwar nur etwa zwei Prozent scheuen keine Kosten für die Angebetete und zahlen mehr als 2000 Euro für den besonderen Ring.
  • Etwa zehn Prozent geben keine 100 Euro aus.

Tipp: Das Thema Nachhaltigkeit beim Ringkauf

Diamanten kommen sehr häufig aus Konfliktgebieten und werden unter teilweise menschenunwürdigen Bedingungen geschürft. Beim Kauf sollten Kunden darauf achten, dass die Schürfer die Regeln des Kimberley-Prozesses einhalten. Bei der Auswahl des Goldes können Verbraucher auch etwas für die Umwelt tun. Es sollte nur hochwertiges, wiederaufgearbeitetes Feingold sein, das die strengen Auflagen des deutschen Umweltschutzgesetzes erfüllt und aus Recyclingbeständen kommt.

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Abbildung 1: Pixabay © AdinaVoicu (CC0 Public Domain)

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