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Trau dich mit der passenden Trauungszeremonie!

Der Anspruch an eine festliche Trauung ist nicht mehr der, den unsere Großeltern und Eltern hatten: Gottes Segen und ein schönes Fest. Wie der Bund der Ehe geschlossen wird, ist von der persönlichen Beziehung zu Gott, den kirchlichen Werten, kulturelle Wurzeln und der eigenen Vorstellung einer gelungenen Traumhochzeit abhängig. Eine Zeremonie auf die persönlichen Wünsche zugeschnitten, aber ohne kirchlichen Segen, ermöglicht die freie Trauung.

Die standesamtliche Trauung ist notwendig, damit die Heirat vor dem Gesetz Bestand hat. Jedoch ist der oft nüchterne Ablauf weit entfernt von dem, was sich Verliebte unter einer Traumhochzeit vorstellen. Ein romantischer, ergreifender Rahmen für das Jawort ist den meisten Paaren ein persönliches Anliegen und aus emotionaler Sicht wichtiger, als die zivilrechtliche Vermählung. Noch vor einigen Jahren war es selbstverständlich, dass die feierliche Zeremonie mit einer kirchlichen Trauung begangen wird. Geschiedene, gleichgeschlechtliche oder interkulturelle Paare haben das Nachsehen, wenn es um den kirchlichen Segen geht und suchen nach Alternativen wie Humanisten, freie Theologen oder Redner. Diese trauen heute längst nicht nur Paare, denen der Zugang zum christlichen Sakrament verwehrt bleibt.

Immer mehr Brautpaare entscheiden sich für eine freie Trauung. Glaube ist mehr denn je eine persönliche Angelegenheit, die immer häufiger Institutionen wie die Kirche bewusst umgeht. Die Deutsche Bischofskonferenz bemerkt in ihrer Kirchlichen Statistik, dass die Zahl der katholischen Vermählungen tendenziell zurückgeht: „Sie sinkt von über 110 000 Ende der 1980er Jahre auf 43 610 im Jahr 2016. Die langjährige Entwicklung zeigt, dass sich zwar in den letzten Jahren der Abwärtstrend im Vergleich zu vergangenen Dekaden nicht rasant fortsetzt, sondern relativ konstant bleibt“. Bei den evangelischen Eheschließungen verhält sich der Trend ebenfalls rückläufig: Wurden Ende der 1980er noch über 100 000 Hochzeiten gezählt, gingen 2015 nur noch 44 197 in einem evangelischen Gottesdienst den Bund der Ehe ein.

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