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Tipps für Trauzeugen: Adieu ohne Blamage

Der Abschied vom bisherigen Junggesellinnen- und Junggesellen-Dasein darf und soll ­selbstverständlich gebührend gefeiert werden. Doch gelten auch bei diesem Anlass einige Regeln, damit die Party nicht zum Desaster wird.

© IVASHstudio/shutterstock.com

DOS

Überlegt Euch etwas Besonderes, wovon Braut oder Bräutigam noch Jahre später erzählen können. Der Besuch eines Konzerts oder einer Show, ein Kurztrip in eine andere Stadt oder eine ­außergewöhnliche Aktion wie Skydiving oder eine Ballonfahrt bleiben Euch allen in Erinnerung.

Spaß steht an erster Stelle! Nicht nur für die Entourage, sondern auch für die zukünftige Braut und den zukünftigen Bräutigam. Berücksichtigt also, dass die Aufgaben und Spiele in einem Rahmen bleiben, an dem alle Freude haben.

Nehmt euch Zeit und plant den Abschied über ein Wochenende. So ist zum Beispiel ein Kurztrip in eine andere Stadt mit verschiedenen Programmpunkten möglich: nach der Anreise bleibt noch Zeit für einen Stadtbummel und Sehenswürdigkeiten mit anschließendem Essen und eine Bar-Tour. Am zweiten Tag gönnt Ihr Euch den Besuch in einem Spa oder besucht ein Sport-Event.

Es müssen nicht alle weiblichen bzw. männlichen Hochzeitsgäste bei dem jeweiligen Abschied dabei sein. Die engsten Freunde und nahestehende Verwandte und vielleicht die, die es nach der Hochzeit werden sollen, sind ausreichend. Zu viele Personen machen die Planung nur unnötig kompliziert.

Die Fixkosten wie Eintrittsgelder, Übernachtungskosten, Reisetickets und bei Bedarf Verkleidung werden am besten vorab in eine Kasse geworfen, die vom Trauzeugen oder einer anderen – vertrauenswürdigen – Person verwaltet wird. Ein Sicherheitsbudget in der JGA-Kasse für unvorhergesehene Ausgaben oder ein Taxi erspart Euch die Suche nach einem Geldautomaten.

DON`TS

Dass die Junggesellin oder der Junggeselle auch mal über den ­eigenen Schatten springen muss, dagegen ist nichts ­einzuwenden. Die ­Spielchen und Aufgaben sollten jedoch nicht die ganz individuelle Schamgrenze überschreiten.

Küsschen verteilen und Lap-Dance sind weder ein „Muss“ noch „gehören sie halt dazu“. Paare haben eine ganz eigene ­Auffassung davon, wie weit Treue geht und wann Betrug ­anfängt. Diese Grenze muss auch von der Partygesellschaft am JGA akzeptiert werden.

Der Termin darf nicht zu nah am Hochzeitsdatum liegen. Das Brautpaar und auch Ihr selbst braucht Zeit, Euch von der Partynacht zu erholen. Und je näher der große Tag rückt, umso ­nervöser wird das zukünftige Brautpaar sein. Es besteht die ­Gefahr, dass es den Abend gar nicht richtig genießen kann.

Zu viel Alkohol ist ein echter Partykiller! Gegen einen feuchtfröhlichen Abend ist nichts einzuwenden, aber in Maßen. Wenn der ­Bräutigam schon vor dem ersten Programmpunkt seinen Rausch ausschlafen muss und die Braut sich nicht mehr auf den Beinen halten kann, ist die legendäre Feier schnell zu Ende. Das gilt auch für die anderen Beteiligten, denn niemand möchte der künftigen Braut oder dem ­baldigen Bräutigam diesen besonderen Abend vermiesen.

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Von |8. Mai, 2019|
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