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Schuhe für die Hochzeit2017-02-08T15:00:18+00:00

Schuhe für die Hochzeit

Schuhe sind weit mehr als ein schmückendes Accessoire: Sie komplettieren oder verändern das gesamte Outfit, sorgen im besten Fall für Wohlbefinden und sind das Tüpfelchen auf dem i für einen gelungen Auftritt am Hochzeitstag. Vor allem dem Brautschuh wird an diesem Tag viel Aufmerksamkeit geschenkt – nicht zuletzt, weil sich darum auch so einige Bräuche und Legenden ranken. Was aber macht einen guten Brautschuh nun eigentlich aus? Wie findet man das perfekte Paar und was ist bei der Auswahl zu beachten?

Schuhe in allen Stilen und Formen

Foto: Hiegl

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Zum Glück für alle modebewussten und stilsicheren Bräute gibt es in Sachen Brautschuhe keine starren Regeln, was den Spielraum für individuelle Styles maßgeblich erweitert. Pumps bzw. High Heels zählen zu den Klassikern unter den Brautschuhen, da sie die Silhouette strecken, einen eleganteren Gang verleihen und die Trägerin sehr feminin wirken lassen. Aber: sie sind kein Muss. Sommerbräute kennen genauso gut ein Paar hübsche Sandalen wählen, sportlichere und eher unkomplizierte Typen können auch an ihrem Hochzeitstag auf flache Schuhe wie beispielsweise Ballerinas zurückgreifen. Sie liegen damit sogar gut im Trend: Selbst Prominente wie Jerry Hall, die vor Kurzem den britischen Medienmogul Rupert Murdoch heiratete, schritt in flachen Schuhen zum Designerkleid vor den Altar. Eine gute Alternative sind sehr schlichte weiße Plateau-Sneakers, die in diesem Jahr zu den absoluten Mode-Must-haves zählen und unter bodenlangen Kleidern gar nicht zu sehen sind. Lust auf einen Stilbruch? Wie wäre es mit eleganten High Heels zum Hosenanzug, edlen Schnürschuhen oder trendigen Sneakers zum mädchenhaften Kleid? Bei Deichmann finden angehende Bräute eine große Auswahl an unterschiedlichsten Schuhstilen und -formen für einen ganz eigenen Hochzeits-Style.

Den richtigen Brautschuh finden: So geht’s

Der richtige Schuh zur Hochzeit sollte in erster Linie gut passen, bequem sein und das Outfit perfekt vervollständigen. Sitz und Bequemlichkeit lassen sich ganz einfach schon beim Anprobieren der Schuhe überprüfen. Am besten erfolgt die Anprobe am Nachmittag – dann sind die Füße in der Regel etwas breiter und ggf. etwas geschwollen, der Sitz lässt sich besser beurteilen. In jedem Fall zu vermeiden ist, dass die Schuhe drücken, reiben oder aufgrund ihrer Höhe oder ihres Schnitts nach kurzer Zeit unbequem werden. Wer auf keinen Fall auf hohe Schuhe verzichten mag, probiert die Modelle in der engeren Auswahl am besten mit einer Einlage an, die dann ggf. auch am Hochzeitstag getragen werden und für mehr Komfort sorgen kann. Als empfehlenswert gelten Silikon-Pads und Einlegesohlen, die brennenden Ballen und Schmerzen vorbeugen sollen. Übrigens: Auch jedes noch so gut passende Paar Schuhe sollte eingelaufen werden – am besten schon einige Wochen vor der Hochzeit.
Im Idealfall passt der Schuh in Farbton und Gestaltung perfekt zum Outfit oder kontrastiert zumindest gekonnt dazu. Zur Beurteilung ist es sinnvoll, z.B. das Kleid zum Schuhkauf mitzunehmen oder die Schuhe zu Hause bei guter Tageslicht-Beleuchtung zusammen mit dem restlichen Outfit anzuprobieren.

An Ersatzschuhe denken

Der Hochzeitstag ist lang, eine lange Partynacht steht noch bevor und obwohl die schönsten Hochzeitsschuhe der Welt wunderbar sitzen, brennen die Fußsohlen. Für diesen Fall setzen zunehmend mehr Bräute auf ein paar bequeme Ersatzschuhe, die vor allem in den Abendstunden zum Einsatz kommen. Denkbar wären hier ein Paar bequeme, gut eingelaufene Ballerinas, ein bequemes Paar Sneakers, luftige Sommerschuhe oder sogar Flip-Flops. Die Ersatzschuhe sollten zumindest farblich zum Hochzeitsoutfit passen und finden meist im Kofferraum des Brautautos, bei der Brautmutter oder Trauzeugin Platz.

Bräuche rund um den Brautschuh

Noch vor wenigen Jahrzehnten war es üblich, die Brautschuhe in Pfennigstücken zu bezahlen – einfach weil Bräute über lange Zeit jeden Pfennig sparen mussten, um sich eines Tages Brautschuhe leisten zu können. Der Brauch lebt bis heute weiter und soll eine sparsame, vernünftige, treue und beständige Ehefrau symbolisieren.
Rund um den Brautschuh gibt es aber noch jede Menge andere Traditionen, etwa die des Namen abtanzens. Die Namen aller ledigen Freundinnen werden dabei auf die Sohlen der Brautschuhe geschrieben. Die Freundin, deren Name am Ende des Tages noch lesbar ist, wird als nächste heiraten. Glück und Wohlstand für das Ehepaar verheißt eine Münze im Schuh der Braut – allerdings auch Unbequemlichkeit und Blasen an den Füßen. Schöner ist da schon der Brauch der Brautschuhversteigerung, bei dem der Brautschuh unter den anwesenden Gästen versteigert wird und der Bräutigam den Schuh samt darin befindlichem Geld für seine Braut zurück ersteigern muss. Das so gesammelte Geld gehört dem Brautpaar – der Schuh natürlich wieder der Braut.

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