Die schönsten Verlobungsringe mit Diamanten

Diamanten kommen in der Natur nicht nur in farbloser Ausführung, sondern auch in anderen Schattierungen vor, zum Beispiel in schwachem Grau, Gelb, Grün oder Braun. Reine, klare Farben, Fancies genannt, sind jedoch sehr selten und dementsprechend kostbar. Man unterscheidet sieben Fancy-Farben: Kanariengelb, Braun, Blau, Grün, Rot, Pink und Schwarz. Verursacht werden sie durch Kristallgitterdefekte oder Verunreinigungen.

Farbige Diamanten Ringe von Tiffany

Fassungen aus diamantbesetztem Platin (von links): gelber Diamant (15,04 ct), roséfarbener Diamant (4,47 ct), blau-grüner Diamant (3,15 ct). Von Tiffany & Co.

Wie geschliffene Diamanten bewertet werden

Um Wert und Preis eines Diamanten zu bestimmten, ziehen Profis die sogenannten „vier Cs“ – Engl. Carat, Colour, Clarity, Cut – heran:

  • Gewicht in Karat (Carat): Das Karat, abgekürzt Kt oder ct, ist die Gewichtseinheit für Edelsteine. Ein Karat entspricht 0,2 g.
  • Reinheit (Clarity): Die Reinheitsskala reicht von „Piqué III“ (mit bloßem Auge leicht erkennbare Einschlüsse) bis „flawless“ (auch bei zehnfacher Vergrößerung lupenrein).
  • Farbe (Colour): Für den Laien farblose Steine teilt der Fachmann in verschiedene Farbklassen ein, von „Getönt“ (Klasse Z) bis hin zu „Hochfeines Weiß+“ (Klasse D).
  • Schliff (Cut): Bei einem perfekt geschliffenen Diamanten sind dessen Facetten so angeordnet, dass das Licht in einem bestimmten Winkel reflektiert wird – so entsteht das unverwechselbare Feuer der Juwelen. Hier einige Beispiele bekannter Schliffformen:

Diamantringe von Wempe

Brillantschliff: Für Diamanten die mit Abstand häufigste Schliffform. Die hohe Facettenzahl (mind. 32 Facetten im Oberteil, mind. 24 im Unterteil) fördert eine faszinierende Brillanz zutage.

Princessschliff: Der Aufbau des Steins ähnelt einer Pyramide mit quadratischem Dach, Dreieck-Facetten sorgen für eine moderne Anmutung.

Tropfenschliff: Charakteristisch sind zwei bogenförmige Seiten, ein abgerundetes und ein spitz zulaufendes Ende. Wird meist für Ohrhänger und Colliers  verwendet.

Baguetteschliff: Rechteckige Form, bei der die Oberfläche (Tafel) meist doppelt bis dreimal so lang wie breit ist. Wirkt zurückhaltend und elegant.

Brillant

Brillant

Baguette

Baguette

Tropfen

Tropfen

Princess

Princess

Diamanten machen immer eine gute Figur – ob auf Gelbgold, Platin, Rosé- oder Weißgold … braut.de zeigt euch traumhafte Verlobungsringe in verschiedenen Farben, Stilen und Schliffen – lasst euch inspirieren!

Verlobungsringe in Gelbgold

Dein Schmuckkästchen ist voll mit Armreifen, Ringen und Ohrschmuck in Gelbgold? Dann sollte idealerweise auch dein Verlobungsring in dieser Nuance erstrahlen. So ergibt sich ein harmonisches Gesamtbild und du brauchst nicht jeden Morgen zu überlegen, ob dein Verlobungsring zu deinem restlichen Schmuck passt. Das ist insbesondere wichtig für alle, die sich für goldene Trauringe entscheiden und den Verlobungsring am selben Finger tragen möchten. Die Kombination aus funkelnden Diamanten und sattem Gelbgold sorgt zudem für einen spannenden optischen Kontrast – mit einem modernen Touch.

Verlobungsringe in Platin

Platin und Diamanten – das ist eine Kombination wie Pommes und Ketchup, Gin und Tonic, Ernie und Bert … einfach ein Traumpaar für die Ewigkeit! Beide sind extrem hochwertig, selten und widerstandsfähig. Und auch optisch sind Platin und Diamanten wie füreinander gemacht, denn auf dem hellen, silberweißen Grund des Edelmetalls kommen Brillis perfekt zur Geltung und können ihre optimale Strahlkraft entfalten. Es muss übrigens nicht immer der Verlobungsringklassiker mit einem Brillant-Solitär in einer Krappenfassung sein: Wie wäre es zum Beispiel mit einer moderneren, rund gefassten Variante? Findet euren eigenen Stil!

Verlobungsringe in Roségold

Kaum ein Edelmetall ist so vielseitig wie Roségold: Die Variationen reichen von hellem Rosa über kräftiges Pink bis hin zu sattem Rot. Probiert einfach mal einige Modelle in verschiedenen Nuancen aus und erlebt selbst, wie schmeichelhaft ein Schmuckstück aus Roségold auf eurer Haut aussehen kann. Auch hier gilt: Wer vorhat, den Verlobungsring täglich zu tragen, sollte ihn farblich auf häufig getragene Schmuckstücke abstimmen – darunter natürlich den Ehering! Neben der klassischen Solitär-Variante mit einem größeren zentralen Diamanten gibt es auch wunderschöne Alternativen im Memoire-Stil, bei denen mehrere kleine Diamanten Stein an Stein angeordnet sind.

Verlobungsringe in Weißgold

Diamanten auf Weißgold: Das ist eine der beliebtesten Kombinationen für Verlobungsringe. Das Edelmetall ist kostengünstiger als Platin, bietet aber mit seinem hellen Farbton ebenfalls eine ideale Grundlage für traumhaft funkelnde Brillanten. Um einen besonders strahlendes Weiß zu erreichen, wird Weißgold häufig mit einer Rhodium-Schicht überzogen. Diese kann sich mit der Zeit abtragen, aber immer wieder erneuert werden. Ob mit mehreren kleinen Steinen, die – wie eine Blüte angeordnet – strahlen wie ein großer, als Dreigespann oder als Kombination aus Solitär- und Memoire-Ring: Diese Modelle sind echte Dream-Teams – so wie ihr!


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