Hochzeitsessen – Das kulinarische Highlight

Macht eure Hochzeit zu einem fantastischen Event – mit einem unglaublichen Festmahl. Wir verraten euch, worauf ihr achten müsst und was zum perfekten Hochzeitsbankett dazugehört …

Kellner serviert Hochzeitsessen

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Hochzeitsempfang

Der Hochzeitsempfang richtet sich vor allen Dingen danach, wie der Stil der Hochzeit geprägt und das Hochzeitsbudget veranschlagt ist.

Ganz locker und informell ist ein Stehempfang, der meist gehalten wird, wenn die Trauung erst am späteren Nachmittag stattgefunden hat – eine Art Cocktailparty, bei der den Hochzeitsgästen Kanapees und Fingerfood gereicht werden. Zumal keine eingedeckte Tafel benötigt wird, spart dies sowohl Geld als auch Platz bei kleinräumigen Locations.

Auch das Büfett ist eine eher zwanglose Form. Die Gäste haben freie Wahl bei den Speisen und bedienen sich selbst, was auch den Bedarf an Servicepersonal erheblich reduziert. Es ist jedoch zu bedenken, dass sich das Anstehen zeitlich sehr hinziehen sowie eine Art Kantinen-Atmosphäre entstehen kann, da nie alle Hochzeitsgäste gleichzeitig am Tisch sitzen und essen. Lasst doch einfach zwei Büfett-Tische bereitstellen, so bilden sich zwei Warteschlangen und das Speisen findet komprimierter statt.

Legt ihr dagegen Wert auf ein sehr stilvolles Festmahl, fällt die Entscheidung eindeutig auf ein traditionelles, mehrgängiges Hochzeitsmenü. Es kann aus drei bis acht Gängen bestehen. Am besten kommt ein Hochzeitsessen mit fünf Gängen an, die harmonisch aufeinander abgestimmt sind. Ein mehrgängiges Menü wird als äußerst stilvoll empfunden, gleichwohl ist es um einiges kostenintensiver.

Zu empfehlen ist eine Kombination aus Büfett und Menü. So kann etwa nach dem Vorspeisen-Büfett der Hauptgang am Tisch serviert werden, dem anschließend ein Dessert-Büfett folgt.

Hochzeitsmenü

Während ein dreigängiges Menü in Vor-, Haupt- und Nachspeise aufgeteilt ist, gestalten sich fünf Gänge spezieller: zu wählen ist aus Vorspeise, Suppe, Fischgang, Fleischgang, Käse sowie Dessert. Bei der Menüfolge steht es frei, zu variieren. Als Vorspeise sollten generell leichte, appetitanregende Gerichte wie Salate, Terrinen oder Pasteten gereicht werden.

Eine traditionelle Speise ist die Hochzeitssuppe. Sie stammt aus Schwaben und ist eine klare Kraftbrühe, in die verschiedene Einlagen wie Biskuitrauten, Grießnocken, Eierstich, Mark-, Leberklößchen oder Flädle hinzugefügt werden.

Grundsätzlich gilt zu beachten, dass kalte Speise immer vor warmen sowie Fisch stets vor Fleisch gereicht wird. Wichtig ist, dass der Geschmack in seiner Intensität von Gang zu Gang zunimmt. Ebenso ist es zu vermeiden, dass aufeinanderfolgende Gerichte sich nicht in ihren Hauptbestandteilen sowie in ihrer Farbe entsprechen. Darüber hinaus entlasten saisonale Produkte das Budget und sind überdies auch geschmackvoller. In den Sommermonaten sind leichte Speisen wie frische Salate, Fisch und Früchte ideal. Schweres Essen wird an heißen Tagen ungern zu sich genommen. Desgleichen sollte man auf Kuchen und Süßspeisen verzichten, die bei Hitze rasch dahinschmelzen. Kühlere Jahreszeiten sind hingegen perfekt, um reichhaltiges Fleisch und herzhaftes Gemüse zu servieren.

Brautpaare möchten für ihren besonderen Tag gerne etwas Außergewöhnliches. Jedoch sollte das Menü allen Gästen zusagen. Eine allzu extravagante Kombination würde zu Enttäuschungen führen. Und Kinder lieben es ohnehin einfach und ohne viel Aufwand. Unbedingt sind auch Alternativen für Vegetarier und Allergiker einzurechnen.

Kleine Leckereien für die Hochzeitsgäste

Für gewöhnlich werden nachmittags Kaffee und Kuchen gereicht. Vorab ist abzuklären, ob das Lokal erlaubt, dass Torten und Kuchen selbst mitgebracht werden dürfen. Dies spart Kosten für das Brautpaar und garantiert eine liebevolle Auswahl.

Zu Mitternacht wird den Hochzeitsgästen nochmals ein Imbiss in Form eines kleinen Büfetts geboten – meist bestehend aus einer Gulaschsuppe oder kalten Platten.

Hochzeitsessen vorher probieren unverzichtbar

Achtet auf persönliche Bewertungen, wenn es um die Wahl des Catering-Services oder des Restaurants geht. Ebenso sollten immer mehrere Alternativen ins Auge gefasst werden. Den besten Eindruck erhaltet ihr, wenn ihr ein Probeessen abhaltet. Zugleich können das Ambiente der Location und das Servicepersonal in Augenschein genommen werden. Für die Planung ist es um ein Vielfaches einfacher, wenn auch der Koch an der Besprechung des Hochzeitsmenüs teilnimmt. Er kann Euch im Hinblick auf Speisenfolge und den dazu passenden Getränke umfassend beraten.

Tipp: Um sich abzusichern, solltet ihr alle Vereinbarungen (Termin, Kosten, Leistungen) schriftlich festhalten.


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