Hochzeitsbudget – die 35 besten Spartipps

Eure Hochzeit ist der Start in ein gemeinsames Leben, in dem viele freudige Ereignisse, aber auch viele Kosten auf euch warten. Daher solltet ihr euch mit Beginn der Planung eures großen Tages überlegen, wie viel eure Hochzeit insgesamt kosten darf bzw. wie hoch ihr das Hochzeitsbudget ansetzt. Wir haben euch hilfreiche Spartipps zusammengestellt, mit denen ihr euer Hochzeitsbudget schont und dennoch eine unvergessliche Hochzeit erlebt.

Gut geplant ist bei der Hochzeit halb gespart

Je planvoller ihr eure Hochzeit vorbereitet, desto mehr könnt ihr sparen – und zwar nicht nur bares Geld, sondern auch eine Menge Stress. Der schönste Tag im Leben ist schließlich aufregend genug und je entspannter ihr diesem Moment entgegenblickt, desto mehr könnt ihr ihn genießen.

1. Zeitplan: Plant genügend Zeit für die Hochzeitsvorbereitungen ein, damit keine überstürzten Entscheidungen getroffen werden müssen.

2. Budgetplan: Legt das Hochzeitsbudget von vornherein fest und dokumentiert alle bisher getätigten Ausgaben schriftlich, um nicht den Überblick zu verlieren.

3. Checkliste: Eine Checkliste, die Punkt für Punkt gemeinsam durchgegangen wird, kann euch dabei helfen. Auch wenn viele Paare gerade für diesen Tag gerne etwas mehr ausgeben – verschuldet ins Eheleben zu starten ist sicherlich keine gute Basis.

4. Prioritäten: Erstellt eine Prioritätenliste mit den Dingen, die euch für eure Hochzeit besonders wichtig sind. Falls ihr das Hochzeitsbudget überschreitet, könnt ihr beim unwichtigsten Punkt anfangen, zu streichen.

5. Termin: Vermeidet bei der Wahl des Termins für die standesamtliche Trauung Feier- und Sonntage. Meist sind zwar jeder Wunschtermin und sogar jede Wunschuhrzeit in bestimmten Standesämtern umsetzbar, die Kosten sind an regulären Arbeitstagen jedoch geringer.

6. Gästeliste: Erstellt eure Hochzeitsgästeliste mit Bedacht: Ein großes Fest ist nicht unbedingt schöner als eines im kleinen Rahmen. Ladet ausschließlich die für euch wichtigsten Personen zu eurer Feier ein.

7. Hochzeits-Location: In den Sommermonaten sind viele Hochzeits-Locations deutlich teurer als im Herbst oder Frühjahr. Wenn ihr euch also für einen weniger gefragten Termin entscheidet, könnt ihr bei vielen Ausgaben sparen. Außerdem ist es oft günstiger, nur einen Raum zu mieten und ein Buffet von einer Catering-Firma liefern zu lassen. In Gemeindezentren oder Vereinshäusern lassen sich preisgünstige Räume finden.

8. Übernachtung: Organisiert kostenlose Übernachtungsmöglichkeiten für auswärtige Gäste bei Freunden, Verwandten und in der Nachbarschaft. Wenn die Gäste diese nicht annehmen möchten, bittet ihr sie, die anfallenden Hotelkosten selbst zu übernehmen – ganz einfach durch eine Preisliste von Hotels in der Umgebung, die der Einladung beiliegt.

9. Hochzeitsgeschenke: Mit einer charmanten Bitte um Geld umgeht ihr oft unnütze materielle Geschenke und habt mehr Spielraum für die Finanzierung der Feier. Wer nicht nach Barem fragen möchte, kann sich auch einzelne Elemente der Feier von den Gästen wünschen, wie Sektempfang, Dekoration oder Hochzeitsauto.

Sparpotenziale bei Outfit, Ringen, Deko & Co.

Eine gelungene Hochzeit ist die Summe vieler liebevoll ausgesuchter Details, allem voran natürlich das Brautkleid und die Trauringe. Lasst euch helfen, wo immer es möglich ist! Wie ihr bei allem Drum und Dran zusätzlich sparen könnt, erfahrt ihr hier.

10. Brautkleid: Viele Brautmodengeschäfte bieten Kleider der letzten Saison zu günstigeren Preisen an. Ein Brautkleid aus zweiter Hand kann auch etwas Besonderes sein. Vielleicht ist ja das Kleid deiner Mutter, Schwiegermutter oder sogar Großmutter inzwischen wieder modern oder kann für geringe Kosten nach deinen Vorstellungen angepasst werden.

11. Trauringe: In Manufakturen gibt es die Möglichkeit, Eheringe selbst herzustellen. Auf diese Weise fühlt man sich auch gleich noch mehr mit seinem Ring verbunden.

12. Brautkerze: Kauft die Brautkerze nicht unbedingt im Brautstudio, sondern schaut euch mal beim Werksverkauf von Wachsfabriken um. Dort gibt es für Hochzeiten geeignete, schöne Kerzen, die zudem sehr günstig sind.

13. Hochzeitseinladungen: Gestaltet eure Einladungs-, Dankeskarten und Tischkärtchen selbst. Individuell Gebasteltes verleiht eurer Feier ein viel persönlicheres Flair. Wenn ihr doch vom Profi drucken lassen möchtet, solltet ihr euch sorgfältig über die verschiedenen Anbieter informieren. Bei Gästen aus der näheren Umgebung kann man die Einladungskarten persönlich vorbeibringen und somit Porto sparen.

14. Hochzeitsauto: Fahrt mit dem eigenen Auto zur Hochzeit oder lasst euch von euren Trauzeugen chauffieren.

15. Fotos und Musik: Im Freundeskreis gibt es bestimmt einen Hobbyfotografen, der für schöne Momentaufnahmen sorgen kann. Auch ein DJ ist oft im Bekanntenkreis zu finden.

16. Dekoration: Gestaltet eure Tischdeko selbst! Mit etwas Fantasie oder Bastelanleitungen aus Büchern lassen sich aus einfachen Dingen, die ihr in Haus und Garten findet, wunderschöne Dekorationen basteln. Im Herbst sehen gefärbte Blätter immer sehr schön aus und im Frühling können selbstgepflückte Blumen auf den Tischen verteilt werden.

17. Leihen: Leihen statt Kaufen! Ob Deko-Artikel, Geschirr, Stühle oder Tischdecken – heutzutage kann so gut wie alles geliehen und gemietet werden, z.B. über www.wedding-to-go.de. So wird das Hochzeitsbudget weniger belastet.

18. Unterstützung: Lasst euch helfen! Freunde und Verwandte freuen sich in der Regel, wenn sie um Hilfe gebeten werden. Seid auch nicht zu bescheiden, wenn euch Hilfe angeboten wird – ihr werdet staunen, wie viele Menschen am Gelingen eines schönen Hochzeitsfestes beteiligt sein möchten.

19. Aufräumen: Kündigt eine Aufräum- und Resteessen-Party am Tag nach der Hochzeitsfeier an! Eine gemeinsame Aufräumaktion, bei der jeder kurz mit anpackt, macht nicht nur Spaß, sondern spart auch die Reinigungskosten.

Spartipps fürs Hochzeits-Catering

Mit diesen Tipps haltet ihr die Kosten für euer Hochzeits-Catering gering und von eurem Ersparten bleibt nach der Hochzeit noch etwas Geld auf dem gemeinsamen Konto übrig. Plant zudem genau und realistisch, wie viel pro Person gegessen und getrunken wird. Natürlich sollten gegen Ende der Feier keine Engpässe entstehen, erfahrungsgemäß bleibt aber immer viel zu viel übrig. Kauft die Getränke auf Kommission und besorgt Pappteller und Alufolie, damit sich die Gäste Reste von Hochzeitstorte und Büfett mit nach Hause nehmen können.

20. Ablauf: Startet mit eurer Hochzeitsfeier erst am Nachmittag. So müsst ihr die Gäste nicht schon mittags verköstigen.

21. Nicht zu teure Speisen und weniger Auswahl: Vermeidet allzu teure Speisen wie Fisch, Meeresfrüchte oder Rinderfilet. Außerdem sind zwei bis drei Wahlmöglichkeiten pro Gang völlig ausreichend. Klassiker kommen meist besser an und es wird vorbehaltlos zugegriffen – so bleiben auch weniger Reste übrig.

22. Das Auge isst mit: Die Tellerform und das Anrichten der Speisen spielen eine wichtige Rolle. Denn ist neben dem Geschmack der Look perfekt, wirken selbst einfache Gerichte exklusiv und außergewöhnlich. Setzt außerdem auf unterschiedlichen Formen und Farben der Produkte. Günstigere und einfache Zutaten lassen sich dadurch toll in Szene setzen und werden so aufgewertet.

23. Vegetarische Köstlichkeiten: Beim Hochzeits-Catering gibt es dafür viele Möglichkeiten, vom Risotto in kleinen Gläschen bis zu asiatischen Frühlingsröllchen, um den Gästen feine Snacks zu bieten, ohne dabei kostenintensives Fleisch verarbeiten zu müssen.

24. Cool bleiben beim Hochzeits-Catering: Für warme Vorspeisen benötigt man viel mehr Küchen-Equipment als für kalte. Und das macht sich auch bei den Kosten bemerkbar. Haltet euch als Starter an Leckereien, die nicht erwärmt werden müssen.

25. Büffet: Lockert ein drei oder vier Gänge-Menü auf und lasst beispielsweise nur den Hauptgang servieren. Werden Vorspeise, Salate, Brot und Dessert als Büfett angeboten, reduziert das den Personalaufwand und damit die Kosten.

26. Wild thing: Fragt bei eurem Catering-Unternehmen, welches Wild zu eurem Hochzeitstermin Saison hat. Damit zeigt ihr Einfallsreichtum, ohne zu exotisch zu werden. Zudem umgeht ihr kostenintensive Fleischarten.

27. Very british: Zelebrieret eine Tea-Party! Mit ausgewähltem Tee, traditionellen Sandwich-Kreationen, verschiedenen Tartes, Wraps und Häppchen, Kuchen sowie verschiedenen Desserts könnt ihr euren Gästen beim Hochzeits-Catering etwas Außergewöhnliches bieten, ohne auf einen eleganten Stil zu verzichten.

28. Summer vibes: Bei einer Hochzeit im Sommer solltet ihr einer lockeren Grillparty am Abend den Vorzug geben. Die Auswahl ist groß, ob Fleisch, Fisch oder Gemüse, für jeden ist das Richtige dabei und die Kosten sind wesentlich geringer als bei einem traditionellen Hochzeitsmenü.

29. Viva las Tapas: Lasst euch viele kleine Köstlichkeiten im spanischen Stil arrangieren. So findet jeder Gast etwas, das ihm schmeckt. Diäten, Allergien etc. müssen dabei nicht mit einem Extra-Menü bedient werden und an einer Tapas-Bar kommen die Gäste schnell miteinander ins Gespräch.

30. Regionale Produkte: Beim Hochzeits-Catering spart es immer Geld, mit regionalen Produkten und Zutaten zu arbeiten. Gerade wenn es eine besondere Spezialität oder ein traditionelles Gericht der Gegend gibt, versprüht diese Wahl einen besonderen Charme.

31. Hochzeitstorte als Dessert: Anstelle eines Desserts kann auch die Hochzeitstorte zum Nachtisch angeboten werden. Die Torte muss nicht mehrstöckig und reich verziert sein. Ein großes Herz mit weißem Schokoladenüberzug und kleinen Sahnehäubchen sieht dekorativ aus und ist viel günstiger. Vielleicht kennt ihr aber auch eine Hobbybäckerin, die vor dreistöckigen Kunstwerken nicht zurückschreckt? Es mag sein, dass solch eine Torte weniger perfekt aussieht als die vom Konditor – sie wurde dafür mit umso mehr Liebe gebacken und schmeckt garantiert genauso gut.

32. Getränke: Es muss nicht unbedingt Champagner sein! Es gibt guten Prosecco für den Empfang nach der Trauung, der genauso schön prickelt und gemischt mit Holunderblütensirup zu einem exquisiten Begrüßungsdrink wird. Anstatt aufwändige Häppchen zuzubereiten oder vom Partyservice liefern zu lassen, könnt ihr dazu auch aufgeschnittenes Obst und gekaufte Knabbereien reichen.

33. Sektempfang: Einige Gäste nur zum Sektempfang nach der Kirche oder standesamtlichen Trauung zu laden, ist üblich und ihr könnt einige Kosten in puncto Verpflegung einsparen. Da diese Gäste aber nicht zur Fest-Location mit weiterziehen, solltet ihr für den Empfang etwas mehr Zeit einberechnen, damit jeder die Chance bekommt, zu gratulieren und sich kurz mit euch auszutauschen. Die Ausstattung für einen Sektempfang könnt ihr auf eure Wunschliste an einige Gäste setzen. Bestimmt kümmert sich jemand aus der Verwandtschaft gerne darum.

34. Kindermenü: Wenn viele kleine Kinder (im Alter von acht Jahren und jünger) mitfeiern, solltet ihr ein eigenes Kindermenü servieren. Die Portionen sind kleiner und somit günstiger. Außerdem enthält es Speisen, die Kinder wirklich gerne essen.

35. Bewirtung: Wenn ihr nicht mit Bewirtung feiert und trotzdem Hilfe braucht, finden sich im Bekanntenkreis sicher ein paar Studenten oder Schüler, die gegen ein kleines Taschengeld Geschirr abräumen und für Getränke auf den Tischen sorgen.

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