Zu einer Hochzeit eingeladen zu werden, ist etwas ganz Besonderes. Schließlich ist das Brautpaar dazu bereit, einen seiner wichtigsten Momente im Leben zu teilen. Davon abgesehen geht eine Hochzeitsfeier für das Paar oft mit einer erheblichen finanziellen Belastung einher. Für die Hochzeitsgäste sollte es daher selbstverständlich sein, etwas Schönes zu schenken.

Die Suche nach dem passenden Hochzeitsgeschenk ist nicht immer leicht. Kein Wunder, denn auch heute wird immer noch gerne an Traditionen festgehalten. Wie zum Beispiel Dinge zu schenken, die eine wertvolle Ergänzung für den Haushalt des Brautpaares sind.

Wunschlisten sind der neue Trend

Zugleich gibt es neue Trends, wie beispielsweise Hochzeits-Wunschlisten des Brautpaares. Dieser Trend stammt aus den USA: Das Brautpaar führt auf der Liste konkrete Dinge auf, die es sich wünscht. Meist sind die Wünsche sogar exakt benannt, das heißt nicht nur die Sache, zum Beispiel ein Küchengerät, sondern auch Marke und Modell sind aufgeführt. Einigen Menschen mag dies vielleicht ein wenig unpersönlich erscheinen, doch gute Gründe sprechen dafür. Immerhin bekommt das Paar genau das, was es gebrauchen kann und sich wünscht. Die Gäste wiederum tun sich bei der Geschenksuche leichter.

Trotz Wunschliste sind nicht immer alle Stolpersteine aus dem Weg geräumt. Je nach Geschenkwunsch können die damit verbundenen Kosten stark variieren. Dadurch kann es schon mal vorkommen, dass sich mehrere Hochzeitsgäste auf die preiswerten Geschenke stürzen. Dann wird es für diejenigen, die tendenziell ein kleines Geschenk machen wollten, schwierig. Denn selbst wenn die Bereitschaft vorhanden ist, kann nicht jeder 1.000 Euro ausgeben, um der Braut ihren lang ersehnten High-End-Entsafter, den Espresso-Vollautomaten oder den neuesten Hochleistungsmixer zu schenken.

Apps leisten wertvolle Unterstützung

Eine der simpelsten Lösungen besteht in solch einer Situation darin, das Geschenk nicht alleine zu kaufen, sondern sich mit anderen zusammenzutun. So gelingt es, auch kostspieligere Geschenke zu stemmen und damit dem frisch gebackenen Ehepaar eine große Freude zu machen.

Am besten funktionieren solche Wunschlisten übrigens, wenn sie digital verwaltet werden. Inzwischen gibt es praktische Websites und sogar Apps, über die sich Hochzeitsgeschenke organisieren lassen. Gäste sehen auf einen Blick, welche Geschenkwünsche noch ausstehen –  zugleich können sie die Dinge markieren, die sie schenken werden. Dass sich Geschenke doppeln, ist dadurch ausgeschlossen. Darüber hinaus ist es je nach Online-Tool oder App sogar möglich, andere Gäste zu finden, mit denen man zusammen ein Geschenk kauft.

Küchengeräte sind in Ordnung, wenn sie denn gewünscht sind

Andererseits müssen Hochzeitsgäste diesen Weg nicht einschlagen. Selbst wenn das Brautpaar eine Wunschliste erstellt hat, können sie sich für alternative Geschenke entscheiden. Angenommen der Entsafter steht nicht auf der Liste, aber eine Freundin weiß genau, dass sich die Braut solch ein Gerät wünscht, darf sie ihn gerne schenken. Der Entsafter als Küchengerät gilt als Paradebeispiel für ein tolles Überraschungsgeschenk. Slow Juicer können tatsächlich mehr als 1.000 Euro kosten. Viele Menschen wünschen sich zwar so ein Gerät, würden es wegen des hohen Preises jedoch nicht selbst kaufen oder ihrer Familie und Freunden einen so kostspieligen Wunsch offenbaren. Wenn sie es dann überraschend geschenkt bekommen, ist die Freude riesengroß.

Eine noch tiefere Bedeutung lässt sich einem Geschenk verleihen, wenn es praktische Ergänzungen umfasst oder sich mit anderen Geschenken kombinieren lässt. Bleiben wir beim Beispiel des edlen Slow Juicers, so wäre es doch schön, wenn das Brautpaar nicht nur den Entsafter, sondern ergänzend frische Saftzutaten und ein Buch mit Saftrezepten erhält. Sollte es ein Eigenheim mit Garten besitzen, könnten andere Gäste zum Beispiel ein Hochbeet und Saatgut schenken. So würden sich die einzelnen Dinge hervorragend ergänzen.

Der Entsafter ist letztlich nur ein Beispiel von zahlreichen. Ob Küchengerät oder andere Dinge, letztlich finden sich immer tolle Ideen, man muss nur ein wenig kreativ werden. Außerdem ist es hilfreich, Braut oder Bräutigam gut zu kennen, um bei der Ideensuche eine gute Richtung einzuschlagen.

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