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Ob Standesamt oder Kirche: Diese Tipps sollte jeder Hochzeitsgast beherzigen

Der Tag der Hochzeit ist für die meisten Paare der schönste Tag in ihrem Leben. Die geladenen Gäste tragen einen großen Teil dazu bei, dass dieser unvergesslich bleibt. Insbesondere beim emotionalen Höhepunkt jeder Hochzeit, der Trauzeremonie, sollten Hochzeitsgäste einige wichtige Punkte beachten.

Pünktlich sein

Schon im Alltag ist Unpünktlichkeit keine besonders löbliche Eigenschaft. Bei der Trauzeremonie aber ist sie sogar ausgesprochen störend. Wer es aus guten Gründen nicht pünktlich zur Trauung schafft, sollte sich unauffällig in die letzte Reihe setzen und den Begrüßungs-Smalltalk mit dem Sitznachbarn auf später verschieben. Auch wenn es bei einer Trauzeremonie im Gegensatz zur Feier selbst in der Regel keine feste Sitzordnung gibt, sollten die ersten Reihen im Standesamt oder der Kirche den engen Verwandten des Brautpaares und natürlich den Trauzeugen vorbehalten sein.

Wissen, was sich gehört

Wer keiner oder einer anderen Konfession beziehungsweise Religion angehört, muss nicht alle Rituale einer kirchlichen Trauung kennen und befolgen. Das gemeinsame Aufstehen und Hinsetzen gehört allerdings zum guten Ton. Das Handy bleibt während der feierlichen Zeremonie selbstverständlich ausgeschaltet – oder zumindest auf lautlos gestellt – und sollte auch für Fotos nicht allzu häufig zum Einsatz kommen. Bei der Trauung ist das Brautpaar ohnehin schon aufregt genug, da reicht es, dass der professionelle Fotograf ständig seine Linse auf sie richtet. Auf den Kamerablitz sollte man während der Zeremonie nach Möglichkeit gänzlich verzichten.

Angemessene Kleidung für die Kirche

Wer noch nie bei einer Trauung in einer Kirche war, sollte bedenken, dass die Räume meist sehr dürftig beheizt sind. Insbesondere für Damen kann es sich lohnen, ein kurzes Jäckchen mitzunehmen oder zumindest einen Schal oder eine Stola über die Schultern zu werfen – angesichts der vielen unterschiedlichen Farben und Modelle ist für jeden Stil das richtige dabei. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass man damit nackte Schultern in der Kirche schnell verdecken kann. Auch für die Herren ein Tipp an dieser Stelle: Findet die Hochzeit im Herbst oder Winter statt, sorgt eine Weste, die man zusätzlich zu Jackett und Hemd trägt, dafür, dass man nicht friert – und auch hier ist die Auswahl groß, sodass man zu jedem Outfit das passende Modell findet.

Spaß in Maßen

Ist der offizielle Teil der Zeremonie vorbei, darf den Frischvermählten gratuliert werden. Ist man als Paar eingeladen, gratuliert der Herr in der Regel zunächst der Braut und die Dame dem Bräutigam – anschließend tauscht man. Doch wie auch immer man es macht, Hauptsache es kommt von Herzen. Sätze wie „Jetzt beginnt der Ernst des Lebens“ sollte man nur äußern, wenn man sich ganz sicher ist, dass das Brautpaar Spaß versteht. Und mit der Frage „Und wann kommen die Kinder?“ sollte man besser noch bis einige Monate nach der Hochzeit warten.

Reis werfen ist nicht immer erwünscht

Wenn die Frischvermählten die Kirche beziehungsweise das Standesamt verlassen, wartet in der Regel ein besonderer Empfang durch die Hochzeitsgäste auf sie. Reis auf das Brautpaar zu werfen, gilt als eine der ältesten und bekanntesten Hochzeitstraditionen, heutzutage wird aber immer häufiger darauf verzichtet. Zum einen ist es in vielen Standesämtern nicht erlaubt, zum anderen gilt es als Lebensmittelverschwendung. Doch zum Glück gibt es reichlich Alternativen wie Seifenblasen, Metallic-Plättchen, Rosenblüten, Luftschlangen oder Konfetti. Beim Werfen darf man sich als Hochzeitsgast so richtig austoben, schließlich ist damit der offizielle Teil der Trauung vorbei.

© Bildquelle: Flickr / Steve Edwards, Flickr / Terry Presley, Flickr / KairosPhotography
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