>Mode und Styling-Tipps für Trauzeuginnen – ein Überblick
Mode und Styling-Tipps für Trauzeuginnen – ein Überblick2017-02-08T15:00:42+00:00

Mode und Styling-Tipps für Trauzeuginnen – ein Überblick

Neben der besten Freundin oder Schwester am Altar stehen zu dürfen, ist für Frauen ein großes Kompliment. Gern widmen sich Trauzeuginnen laut glamour.de kreativ der verantwortungsvollen Aufgabe und wirken an der Hochzeitsplanung oder dem Organisieren eines Junggesellinnen-Abschieds aktiv mit. Doch am Tag der Tage stellt sich eine heikle Frage nicht nur für die Braut: Was ziehe ich an? Der Braut möchte die Trauzeugin keinesfalls die Show stehlen, doch steht sie am Altar oder vor dem Standesbeamten mit im Rampenlicht und will auf den zahlreichen Fotos eine gute Figur machen. Wie dieser modische Spagat gelingen kann, wird im Folgenden erklärt.

Trauzeugen sind für das Brautpaar mitunter sehr wichtig, denn sie stellen nicht nur eine moralische Unterstützung, sondern helfen auch bei den Hochzeitsvorbereitungen.

Trauzeugen sind für das Brautpaar mitunter sehr wichtig, denn sie stellen nicht nur eine moralische Unterstützung, sondern helfen auch bei den Hochzeitsvorbereitungen.

 

Modetipps – Go´s und No-Go´s

„Zieh doch einfach ein schönes Kleid an!“ – mit dieser Empfehlung hat sicherlich schon manch ein Mann seine Liebste zum Verzweifeln gebracht. Denn, was ein Kleid schön erscheinen lässt, richtet sich im weiblichen Bewusstsein nach unzähligen Faktoren, vom persönlichen Farbgeschmack über die aktuellsten Mode-Trends bis hin zur Fähigkeit, akute Figur-Probleme zu kaschieren. Wie allerdings das perfekte Kleid für die Hochzeit der besten Freundin aussehen könnte, ist eine um einiges anspruchsvollere Frage. Die Antwort finden Frauen, wenn sie folgende Kriterien berücksichtigen:

  • Farben: Die Farbe des Trauzeuginnen-Outfits sollte vor allem die Fröhlichkeit des Anlasses ausdrücken. Weiß ist bei einer Hochzeit natürlich der Braut vorbehalten, während Schwarz ausgeschlossen wird, da es zu sehr an traurige Anlässe erinnert. Für Trauzeuginnen eignen sich zarte Pastellfarben besonders gut; in Rosé, Mint oder Hellblau gehüllt bieten sie einen dezenten Blickfang neben der Frau der Stunde. Auch kräftige Farben wie ein intensives Violett oder Fuchsia können harmonisch wirken – egal, welche Variante die Trauzeugin wählt, sie sollte vorher mit der Braut besprochen werden.
  • Schnitte: Asymmetrische Schnitte, fließende Stoffe und bodenlange Kleider wirken edel und dem Anlass angemessen. Verzichten sollten Trauzeuginnen in jedem Fall auf ein übertrieben sexy wirkendes Styling. Ein zu gewagtes Dekolletee, zu kurze Röcke oder transparente Stoffe lenken den Blick von der Braut ab und sorgen garantiert für böses Blut.
  • Individuelle Vorzüge betonen: Nur weil man die Trauzeugin ist, muss man sich nicht in Sack und Asche hüllen, um die Braut strahlen zu lassen. Auch wenn Richtlinien vorgegeben sind, lassen sich bei jeder Wunschfarbe Nuancen finden, die die eigene Erscheinung besonders positiv zur Geltung bringen, so wie die Linienführung des Kleides immer ausnehmend schmeichelhaft zum individuellen Körperbau gewählt werden sollte. Im Onlineshop von C&A lassen sich sehr viele Anregungen für das passende Hochzeitsoutfit finden. Die allgemeinen Hinweise zur Abendgarderobe können dabei bereits ein guter Anhaltspunkt sein.

Styling-Tipps

Das perfekte Outfit wird nicht allein durchs Kleid definiert, das ist besonders der Braut bewusst. Die nimmt sich in vielen Fällen besonders viel Zeit um ein extraordinäres Haarstyling im Vorhinein zu proben, das schönste Make-up für ihren Typ zu finden sowie alte, neue, geliehene und blaue Ergänzungen ihrer Aufmachung zu organisieren. Wie aber sollte sich die Trauzeugin in den Details präsentieren?

  • Frisur: Die Brautfrisur wird in den meisten Fällen vorher beim Friseur geprobt – das bietet eine gute Gelegenheit, die Braut zu begleiten und sich inspirieren zu lassen. Wählt sie etwa eine aufwendige Steckfrisur mit Perlen und Spangen, darf die Trauzeugin ruhig ebenfalls eine hochgesteckte Variante tragen, die jedoch nicht ganz so auffällig sein sollte. Auch hier gilt das Prinzip: Nie die Braut überbieten.
  • Make-up: Ein natürlich wirkendes Make-up mit pastellfarbenem Rouge und transparentem Lipgloss strahlt gute Laune und Frische aus. Falsche Wimpern und knallroter Lippenstift sind ebenso wenig angebracht wie Grufti-Eyeliner oder Lidschatten in Neonfarben.
  • Accessoires: Auch bei den Kleinigkeiten gibt es Styling-Prinzipien zu bedenken. Auf protzigen Schmuck sollten Trauzeuginnen generell verzichten, so wie auch ihre Schuhe nicht weiß oder cremefarben ausfallen dürfen – dieser Prinzessinnen-Look ist den Brautschuhen vorbehalten.

Was ist sonst noch zu beachten?

Neben den allgemeinen Grundsätzen für ein angemessenes Styling ist jede Hochzeitsfeier so individuell wie die Brautleute. Folgende Punkte können deshalb von Bedeutung sein:

  • Der Geschmack der Braut zählt: Es soll der schönste Tag in ihrem Leben werden, also hat sie auch die absolute Entscheidungshoheit. Idealerweise begleitet die Trauzeugin ihre Freundin zum Brautkleiderkauf und bespricht dabei mit ihr, wie das Trauzeugen-Outfit das Bild des Brautpaares in perfekter Weise abrunden könnte. Manche Brautpaare möchten ihr Fest unter ein bestimmtes Motto stellen, etwa Rot und Weiß, oder wünschen sich Gala-Garderobe, was bodenlange Roben für Damen verpflichtend macht. In jedem Fall sollten sich Trauzeugen an die Wünsche des Hochzeitspaares halten
  • Trauzeugen sollten sich abstimmen: Visuelle Harmonie herrscht, wenn beispielsweise die Krawatte des Trauzeugen des Bräutigams die Farbe vom Trauzeuginnen-Kleid und denen der Brautjungfern aufgreift oder sich die Blüte im Knopfloch des männlichen Trauzeugen in der Frisur der Trauzeugin wiederfindet.
  • Die Rolle ausfüllen: Bei manchen Feiern spielt die Trauzeugin gleichzeitig die Wedding-Planerin, organisiert Überraschungen, bucht die Locations oder plant den Junggesellinnen-Abschied. Wie viel Aktivität an dieser Stelle erwünscht und willkommen ist, bestimmen ebenfalls die Brautleute. Planlose und gestresste Paare sind dankbar für jede Hilfe, während solche mit festen Vorstellungen viel Initiative von Seiten der Trauzeugen eher als störend empfinden.
  • Eine Rede: Wer könnte die Braut in ein besseres Licht stellen als ihre beste Freundin? Die Trauzeugin ist daher prädestiniert dafür, zu einem passenden Zeitpunkt der Feierlichkeit eine kurze Ansprache zu halten, in der sie alles erwähnt, was sie an der Braut besonders schätzt und ihre besten Wünsche für die Zukunft des Paares äußert.

 

In Bezug auf die Mode gibt es für Trauzeugen eine goldene Regel: Versuche niemals, die Braut zu übertreffen.


In Bezug auf die Mode gibt es für Trauzeugen eine goldene Regel: Versuche niemals, die Braut zu übertreffen.

Fazit

Was Trauzeuginnen bei ihrer Kleiderwahl beachten sollten, lässt sich in zwei einfachen Prinzipien zusammenfassen. Erstens: Der Braut auf keinen Fall die Show stehlen. Zweitens: Dem Brautpaar helfen, seine (visuellen) Vorstellung des Anlasses zu verwirklichen. Dabei braucht sich niemand zu verbiegen – in entspannter Atmosphäre beim gemeinsamen Shopping mit einem Glas Prosecco lässt sich garantiert ein Kleiderkompromiss finden.

 

Bildquellen:

Abbildung 1: © OmarMedinaFilms (CC0-Lizenz)/ pixbay.com

Abbildung 2: © arale0601 (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

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