Junggesellenabschied organisieren – worauf kommt es dabei an?

Der Junggesellenabschied ist ein besonderes Ereignis, das vor der Hochzeit stattfindet. Damit an diesem wichtigen Tag alles klappt, wird die Junggesellenparty meist bereits mehrere Monate oder Wochen vor der Trauung geplant.

Kreative Ideen verwirklichen

Für das zukünftige Ehepaar ist der Abschied vom Junggesellendasein die beste Gelegenheit, vor der Hochzeit noch einmal richtig zu feiern. Nach einer Verlobung unterm Weihnachtsbaum erfolgt die Heirat meist im Frühling. Unabhängig davon, ob es sich dabei um die erste oder die zweite Ehe handelt, muss dieses Ereignis sorgfältig geplant werden. Junggesellenabschiede wurden früher ausschließlich vom Bräutigam gefeiert. Diese alte Tradition hat sich inzwischen verändert, sodass auch die Braut eine Junggesellen-Abschiedsparty feiern kann. Die beliebtesten Formen des Junggesellenabschieds sind der Partyabend im Club oder die Kneipentour. Die aktuelle Situation erfordert jedoch ein Umdenken. Da zahlreiche Clubs geschlossen und viele Restaurants und Kneipen ebenfalls nicht zur Verfügung stehen, sind kreative Ideen gefragt. Grundsätzlich sind die aktuellen Hygieneregeln auch beim Feiern in der eigenen Wohnung zu beachten. So empfiehlt es sich, zu engen Körperkontakt zu meiden und sich regelmäßig die Hände zu waschen. Meist beginnt der Junggesellenabschied damit, dass der Bräutigam (oder die Braut) in der Begleitung der Gäste durch die Straßen zieht. Oft werden die Teilnehmer dabei in witzige Kostüme oder T-Shirts mit lustigen Motiven gesteckt. Bei JGA Shirts kann es sich um kurzärmelige T-Shirts, Tanktops oder Oberteile handeln. Das Motiv von JGA Shirts kann originell oder kreativ sein, allerdings sollte das Design nicht anzüglich oder anstößig sein. Das richtige Timing ist beim Junggesellenabschied besonders wichtig. Damit ihr nicht verkatert vor dem Traualtar steht, sollte der Junggesellenabend nicht am Tag vor der Hochzeit stattfinden. Dieses wichtige Datum sollte im Terminkalender notiert werden, damit es nicht zu Überschneidungen mit anderen Terminen kommt. Außerdem ist es sinnvoll, den Junggesellenabschied mit den Gästen abzustimmen. Nachdem eine geeignete Location für die Hochzeitsfeier gefunden ist, geht es jetzt darum, Ort und Zeitpunkt für den Junggesellenabschied festzulegen.

Wie sollte die Junggesellenparty ablaufen?

Grundsätzlich gibt es keine Regelungen darüber, wie ein Junggesellenabschied ablaufen sollte. Deshalb können auch Alternativen zur klassischen Kneipen- oder Clubtour in Erwägung gezogen werden. In der kalten Jahreszeit können ein Kurztrip in die Sonne oder eine Städtereise eine spannende Option sein. Da eine Reise mehr Organisation erfordert als der Partyabend zu Hause, sollte schon einige Wochen vor dem Termin mit der Planung begonnen werden. Auch bei der Reiseplanung gilt, dass die aktuelle Situation berücksichtigt werden muss, sodass man sich über mögliche Reisewarnungen informieren sollte. Als Reiseziele für einen Kurzurlaub bieten sich vor allem Urlaubsorte in der näheren Umgebung oder interessante Großstädte, die einfach erreichbar sind, an. In deutschen Metropolen wie Berlin, Hamburg oder München kann der Junggesellenabschied mit Sightseeing verbunden werden. Weitere Möglichkeiten, den Abschied vom Junggesellendasein möglichst abwechslungsreich zu gestalten, sind beispielsweise ein Wellness-Tag in einem Spa am Wohnort, wo sich die zukünftige Braut gemeinsam mit ihren Freundinnen bei einer Massage oder einer Schönheitsanwendung entspannen kann. Der Junggesellenabschied kann auch ein Abend für Feinschmecker sein, wenn sich der Bräutigam mit seinen Gästen in seinem Lieblingsrestaurant trifft oder zu Hause selbst den Kochlöffel schwingt. Außerdem besteht die Möglichkeit, das Essen für den privaten Schlemmerabend nach Hause liefern zu lassen. Eine Junggesellenparty dauert oft bis in die Nacht. Ein besonders beliebtes Motto ist die Karaoke-Night, an der sich alle Gäste beteiligen können. Die Karaoke-Junggesellenparty muss nicht unbedingt in einer Karaoke Bar stattfinden. Meist besteht in den eigenen vier Wänden die Möglichkeit, eigene Musik-CDs abzuspielen, sodass die Eingeladenen lauthals mitsingen können. Wenn der Junggesellenabschied in einer Mietwohnung stattfindet, müssen auch die Hausregeln berücksichtigt werden. Außerdem ist es sinnvoll, die Nachbarn über die Junggesellenparty zu informieren.

Foto: Roman Samborskyi / shutterstock.com