Hochzeitsfotos in und um Hannover: 4 großartige Locations und Extra-Tipps

Eine Hochzeit in Hannover kommt sicherlich nicht selten vor. Immerhin werden in Niedersachen jährlich rund 40.000 Ehen geschlossen, wovon einige auf die Hauptstadt entfallen. Nicht nur die Location will daher rechtzeitig gebucht werden, sondern auch der Plan für das Hochzeitsshooting muss am besten Wochen oder Monate vor dem großen Tag felsenfest stehen. Diese Locations eignen sich besonders gut für romantische Aufnahmen.

  1. Das Steinhuder Meer

Das Steinhuder Meer liegt – wie echte Hannoveraner wissen dürften – nicht in Hannover, sondern rund dreißig Kilometer westlich der Stadt. Bei den Großstädtern erfreut sich das kleine Meer jedoch größter Beliebtheit und wird sowohl als Ort für die Hochzeit selbst als auch für die Hochzeitsfotos rege genutzt.

Mit einer Länge von etwa acht Kilometern eignet sich das Steinhuder Meer gut für Panoramaaufnahmen mit viel Wasser und idyllischer Natur im Hintergrund. Wer sich Sonnenuntergangs-Bilder wünscht, sollte mit dem Fotografen an das Südufer gehen und von Steinhude aus in Richtung der Insel Wilhelmsstein fotografieren.

Foto: Radmila Kerl Photography

  1. Der Maschsee

Ebenfalls ein See, jedoch mitten in Hannover und deutlich kleiner, ist der Maschsee. Das Schöne an diesem See ist, dass er von über all in der Stadt aus leicht erreicht werden kann. Dementsprechend müssen Brautpaare keine zusätzlichen Umwege in Kauf nehmen und der Fotograf berechnet keine Anfahrtskosten extra.

Paare gehen gemeinsam mit ihrem Fotografen am besten einmal die Uferpromenade entlang und suchen sich die schönsten Plätze. Vor allem das Ostufer mit Blick auf das neue Rathaus und den See erweist sich als idealer Shooting Platz.

Der Maschsee ist aufgrund seiner zentralen Lage in der Stadt ein vielbesuchtes Freizeit-Ziel. Paare sollten dies unbedingt berücksichtigen, wenn es um die Zeitplanung geht. Nachmittags kann es vor allem während der warmen Monate schnell sehr voll werden. In diesem Fall lohnt es sich, ein extra Shooting in den frühen Morgenstunden einzuplanen.

  1. Das Neue Rathaus

Wer in Hannover lebt und heiratet, will sich möglicherweise vor einem der Wahrzeichen seiner Heimatstadt fotografieren lassen. In diesem Fall bietet sich kaum ein Gebäude besser an als das Neue Rathaus, denn es liegt malerisch in den Maschpark eingebettet und überzeugt mit romantischer Architektur. Auch ist der Maschsee nicht weit, was das Shooting umso abwechslungsreicher machen kann.

Um schöne Fotos direkt in der Nähe des Neuen Rathauses zu schießen, sollten sich Paare und Fotograf am besten auf die rückwärtige Seite des Hauses in den Maschpark begeben. Von dieser Position aus gibt es keine Straßen, die mit ihrem Autoverkehr für Ablenkung vor der Linse sorgen. Auch der Maschteich kann gerne in die Aufnahmen integriert werden, um möglichst viele verschiedene Eindrücke festzuhalten.

  1. Die Herrenhäuser Gärten

Die Herrenhäuser Gärten sind geradezu prädestiniert für romantische Hochzeitsbilder in Hannover. Vor allem im Großen Garten können sich Paare in der symmetrisch angeordneten, barock anmutenden Umgebung aus allerlei perspektiven fotografieren lassen. Ein absolutes Highlight im Großen Garten ist die Glockenfontäne im mittig entlangführenden Gang, die als Hintergrund gemeinsam mit dem Schloss eine atemberaubende Kulisse bildet.

Wer vom Großen Garten aus in die seitlich abgehenden Alleen einbiegt, findet weitere tolle Perspektiven und Motive. Hier sorgen die langen Straßen mit ihren Bäumen an den Seiten für einen malerischen Tiefgang im Bild und erweisen sich zu jeder Jahreszeit als idealer Fotospot. Sie liefern viel Grün im Sommer, ein warmes Farbenspiel im Herbst und während des Winters bei eisigem Wetter regelrechte Schneewittchen-Atmosphäre.

Wertvolle Tipps rund um die Wahl des Hochzeitsfotografen  

Natürlich reichen schöne Locations nicht aus, um wirklich tolle Bilder zu erhalten. Aus diesem Grund sollten sich Paare rechtzeitig um die Suche nach einem geeigneten Fachmann kümmern, der ihren Wünschen und Ansprüchen gerecht wird.

In diesem Zusammenhang erwähnt Esau Fotografie aus Hannover, dass ein Shooting im Vorhinein ausführlich geplant werden muss. Vertrauenswürdige und seriöse Fotografen bieten ihren Kunden stets eine solche Planungsphase, in der sie auch im Rahmen eines Vorgespräches zur Klärung wichtiger Fragen bereitstehen. Einen Fotografen, der weder über ein eigenes Studio verfügt, noch Mühe in die Vorbereitung des Shootings investiert, sollten Paare besser nicht beauftragen. Sonst könnten die Aufnahmen schnell zum Reinfall werden.

Hilfreich ist es ebenfalls, wenn der favorisierte Fotograf bereits Auskunft über die zu erwartenden Kosten geben kann. Immerhin ist eine Hochzeit nur selten ein günstiges Unterfangen und der Budgetplan muss eingehalten werden. Hier sollten Paare auch nachfragen, welche Konditionen der Fotograf in Bezug auf die Bildbearbeitung, den Druck und die Bestellung weiterer Bilder ansetzt, um nicht im Nachhinein eine böse Überraschung zu erleben.

Abgesehen hiervon gilt es, einen Hochzeitsfotografen auszuwählen, der beiden Partnern sympathisch ist. Bestehen Berührungsängste oder gar eine gewisse Antipathie, könnte dies auf den späteren Bildern zu sehen sein. Am besten ist es, wenn sich das Paar frei bewegen und die Anwesenheit des Fotografen beinahe vergessen kann. So entstehen natürliche Aufnahmen, die nichts mit den so gefürchteten „Posing-Bildern“ gemeinsam haben und auch Jahre später noch gut an der Wohnzimmerwand aussehen.