Gelungene Hochzeitsfotos – die schönste Erinnerung an den Hochzeitstag

Die Hochzeit ist ein einmaliges Ereignis. Gelungene Hochzeitsfotos sind schöne Erinnerungen an diesen besonderen Tag. Bei den Hochzeitsvorbereitungen sollte deshalb auch an die geeignete Location für das Fotoshooting am Hochzeitstag gedacht werden. Im Gegensatz zu früher sind die Shootings heute weniger steif.

Foto: Daniela Reske

Fotomotive für das Fotoshooting finden

Langweilige Frontalaufnahmen gehören inzwischen der Vergangenheit an. Vielen Brautpaaren ist bewusst, dass es neben klassischen Fotomotiven eine ganze Reihe anderer Möglichkeiten gibt, die speziellen Momente einer Trauung mit der Kamera einzufangen. Zu den idealen Orten für Hochzeitsaufnahmen zählen neben der Kirche oder dem Standesamt auch Parkanlagen und andere Motive in der Natur wie Landschaftsgärten. Bei der Fotoplanung für den Hochzeitstag müssen darüber hinaus weitere Punkte beachtet werden. Der Tag der Hochzeit hat ebenfalls einen Einfluss auf die Motivwahl, da manche Locations nur an bestimmten Tagen zugänglich sind. Das Fotografieren im Park gestaltet sich an einem Wochentag deutlich einfacher als am Wochenende, wenn zahlreiche Menschen in den Parkanlagen unterwegs sind. Ein weiterer wichtiger Aspekt für die Motivwahl ist der Hochzeitsmonat. Während Parks und Gärten im Frühling und Sommer wunderschön aussehen, sind kahle Bäume im Winter kein idealer Hintergrund für Hochzeitsfotos. Die Anfahrt zur Foto-Location muss bei der Hochzeitsplanung ebenfalls einkalkuliert werden. Falls zwischen Trauung und Hochzeitsessen nur wenig Zeit zur Verfügung steht, sollte ein Motiv in unmittelbarer Nähe ausgewählt werden.

Schöne Aufnahmen gelingen meist auch mit der Handykamera. Deshalb empfiehlt es sich, Freunde und Bekannte zu bitten, die Trauung mit dem Smartphone zu fotografieren. Die meisten Smartphones liefern heutzutage Fotos von hoher Qualität. Das Handy kann überall ohne Aufwand gezückt werden, sodass schöne Momente einer Hochzeit spontan festgehalten werden können. Darüber hinaus können Smartphone-Fotografien auch direkt an Freunde verschickt oder in den sozialen Netzwerken hochgeladen werden. Das Brautpaar hat dadurch die Möglichkeit, Gästen und Bekannten, die nicht an der Hochzeit teilnehmen können, die besten Fotos der Trauung zu übermitteln. Die Handykamera kann problemlos an Orten, an denen unhandliche Spiegelreflexkameras nicht erlaubt sind, beispielsweise in der Kirche, eingesetzt werden. Die neueste Smartphone-Generation ist mit sogenannten Dual Kameras ausgerüstet, sodass die Foto-Qualität auch aufgrund der hohen Megapixelzahl wesentlich besser ist als noch vor einigen Jahren.

Mit einem neuem Handy kann das Brautpaar auch im Inneren der Kirche abgelichtet werden. Oft lohnt sich ein günstiger Handyvertrag ohne Smartphone-Bundle, der auch online abgeschlossen werden kann, sodass das Handy bei der Hochzeit verfügbar ist. Mit einem modernen Handy gelingen die Hochzeitsfotos auch ohne Profi-Equipment. Damit ausreichend Speicherkapazität verfügbar ist, sollte der Speicher zunächst geleert werden. Eventuell ist die Erweiterung des Speichers mithilfe einer MicroSD-Karte sinnvoll.

Kameraeinstellungen an die Umgebungsbedingungen anpassen

Um Handy-Fotos in der Cloud sichern, wird eine regelmäßige Zwischenspeicherung empfohlen. Mit manchen Handytarifen ist dies auch ohne WLAN möglich. Bevor das Smartphone für die Hochzeitsfotos zum Einsatz kommt, sollte die Linse sorgfältig gereinigt werden. Da Staubpartikel und Sand die Linse beschädigen können, sollte diese generell vor Schmutz geschützt werden. Beim Fotografieren mit dem Smartphone muss auch das Belichtungsdreieck beachtet werden. Für die Qualität eines Fotos spielen die Belichtungszeit, ISO-Wert und Blende eine wichtige Rolle. Die Blende bestimmt die Lichtmenge, die bei Smartphones häufig jedoch nicht individuell einstellbar ist. Bei Hochzeitsfotos in der Dämmerung kann dies ein Problem darstellen. Mit der Belichtungszeit ist die Zeitspanne für den Lichteinfall gemeint, die bei Aufnahmen in der Dämmerung möglichst lang sein sollte.

Der ISO-Wert bestimmt die Lichtempfindlichkeit des Sensors. Wenn dieser sehr hoch eingestellt ist, werden die Bilder zwar schärfer, allerdings führt dies zum sogenannten Bildrauschen. Abhängig von den Lichtverhältnissen und der zum Fotografieren verwendeten Smartphone-Kamera sollten zunächst alle Einstellungen sorgfältig an die Umgebungsbedingungen angepasst werden, bevor mit dem Fotoshooting begonnen wird.