Youtube und andere Plattformen ermöglichen einen immer größer werdenden Trend: das Braut-Make-up selber machen. Im Internet gibt es unzählige Anleitungen, wie die Kosmetikprodukte am Tag der Hochzeit richtig eingesetzt werden. Gleichzeitig werden Make-up-Artikel innovativer und hochwertiger. Aufgrunddessen schminken sich immer mehr Bräute am Hochzeitstag selbst. Wer ein paar Hinweise und Tricks beachtet, kann eigenständig ein perfektes Ergebnis wie vom Profi kreieren. Wir zeigen euch, wie’s geht!

Make-up für die Braut selber machen – das sind die Vorteile

Was das Aussehen an der Hochzeit betrifft, gibt es zwei Alpträume, vor denen sich nahezu jede Braut fürchtet. Zum einen kann es passieren, dass die Visagistin beziehungsweise der Visagist krank oder verhindert wird. Zum anderen ist es sehr unzufriedenstellend, wenn das Braut-Make-up trotz des teuren und professionellen Auftrags einer Stylistin oder eines Stylisten nicht gefällt. Es wird nicht nur am Hochzeitstag stören, sondern erinnert die Braut ebenfalls auf den Hochzeitsfotos dauerhaft an den Make-up-Fehlgriff. Dabei ist das wichtigste, dass sie sich am großen Tag in ihrer Haut wohl und schön fühlt.

Diese Horrorszenarien können durch das selbstständige Schminken vermieden werden. Die Braut kennt ihren Geschmack am besten und kann sich daran orientieren. Ein weiterer Vorteil ist die Preisersparnis. Ein hochwertiges Braut-Make-up startet oft bei 100 Euro oder mehr. Wer schon passende Produkte besitzt und nur wenig extra für die Hochzeit kaufen muss, spart beim selbstständigen Schminken einiges. Douglas hat eine Anleitung, die zeigt, welche Produkte beim Braut-Make-up wichtig sind.

Der beliebteste Make-up-Look

Die Mehrzahl der Bräute wünscht sich ein natürliches Make-up zur Hochzeit. Zu auffällige, knallige Farben oder starker Glitzer werden eher gemieden. Rosé, Altrosa oder Nude sind für die Lippen sehr beliebt. Beim Lidschatten fällt die Wahl gerne auf verschiedene Brauntöne, Taupe oder Mauve. Neben einem Lidschattenprimer ist die Farbe der Lidschattenbasis wichtig, um ein natürliches Ergebnis zu erzeugen.

Zu hellen Hauttönen passen weiße und cremige Farben. Wer eher einen mittleren Hautton hat, trifft mit einer vanillefarbenen Basis eine gute Wahl. Bei einer dunklen Haut bringt eine taupefarbene Basis die Augen zum Strahlen. Ein dezenter Lidstrich betont die natürliche Kontur der Augen.

Darauf sollte jede Braut achten

Es gibt einen Tipp, der besonders wichtig ist: Das Braut-Make-up sollte mindestens einmal vor der Hochzeit getestet und erprobt werden. Darüber hinaus empfiehlt es sich, mehrere Testfotos mit und ohne Blitz zu machen. So wird kontrolliert, wie die Produkte auf den Bildern wirken. Concealer, Highlighter oder Cremes mit Lichtschutzfaktor können gegebenenfalls unschöne Reflexionen verursachen, die keine Braut auf den Hochzeitsfotos sehen möchte.

Außerdem ist die Basis des Make-ups von großer Bedeutung. Die Haut soll den ganzen Tag frisch und prall wirken. Eine Feuchtigkeitspflege ist dafür gut geeignet. Lichtschutzfaktor ist besonders im Sommer wichtig. Dieser darf nicht höher als 15 sein. Alles darüber wird mit großer Wahrscheinlichkeit auf den Hochzeitsfotos reflektieren. Ein Primer, der vor der Foundation aufgetragen wird, schafft ein ebenmäßigeres Hautbild. Gleichzeitig sorgt er für einen längeren Halt des Make-ups.

Wer falsche Wimpern für einen romantischen Augenaufschlag wünscht, sollte das Aufkleben mindestens einmal vor der Hochzeit üben. Speziell wenn etwas Aufregung im Spiel ist, sollte die Braut sich der Klebetechnik sicher sein. Schon ohne Heirat stellt das Aufkleben für einige Frauen eine Herausforderung dar.

Dos und Don’ts beim Braut-Make-up

Besonders im Sommer sollte am Gesichtspuder nicht gespart werden. Es lohnt sich, wenn eine Brautjungfer eine kleine Tasche mit Puder, Lippenflege, Wattestäbchen und Taschentüchern trägt. So kann das Braut-Make-up immer wieder aufgefrischt werden. Von großer Bedeutung sind ebenfalls wasserfeste Wimperntusche und Lidstriche. Die wenigsten Ehepaare schaffen es durch die Hochzeit, ohne eine Träne zu verdrücken.

Ein wichtiger Tipp ist auch die Reihenfolge, in der das Make-up aufgetragen wird. Profis fangen mit den Augen an. Es kann immer vorkommen, dass der Lidschatten auf das Gesicht bröselt oder Mascara abfärbt. Diese ungewollten Flecken können nach dem Augen-Make-up einfach entfernt werden, wenn daraufhin erst das restliche Gesicht geschminkt wird.

Ein großer Fehler ist eine unpassende Foundation-Farbe. Selbstverständlich ist eine gesunde Gesichtsbräune schön anzusehen. Gleichzeitig muss die Farbe der Foundation auch zu Hals und Schultern passen. Deshalb darf sie nicht zu dunkel gewählt werden, um ungewollte Make-up-Ränder zu vermeiden. Besonders beim Kauf der Foundation lohnt sich eine professionelle Beratung im Fachgeschäft.

Das Braut-Make-up selbst zu übernehmen, wird immer beliebter. Mit qualitativ hochwertigen Produkten, etwas Übung und den richtigen Tricks steht dem perfekten Look nichts im Wege. Dabei ist die Hauptsache, dass die Braut sich am Ende in ihrer Haut wohlfühlt!

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