Die Hochzeitskerze

Ein schöner Brauch mit Tradition

Bild: Kimberly Hall / shutterstock

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Der Brauch der Hochzeitskerze geht bereits auf das Mittelalter zurück. Schon hier wurde die Hochzeitskerze in die Trauungszeremonie mit eingebunden. Gebete, Glück und Segen des Brautpaares sollten so dem Himmel näher gebracht und böse Geister durch den Schein der Hochzeitskerze vertrieben werden.

Noch heute steht die Hochzeitskerze symbolisch für Liebe, Helligkeit und Wärme. Ebenso strahlend und wärmend wie das Licht der Hochzeitskerze soll auch die Liebe der Frischvermählten sein. Die klassische Hochzeitskerze ist mit den Vornamen des Brautpaares, dem Datum der Trauung sowie einem Taubenpaar oder zwei goldenen Ringen als Symbol für die Verbindung der Ehepartner verziert.

In der Regel trägt ein Trauzeuge oder Blumenkind die Hochzeitskerze beim Einzug in die Kirche. Während der Trauung steht die Hochzeitskerze auf dem Altar und wird traditionell vom Brautpaar nach der Predigt am Licht der Osterkerze entzündet. Währenddessen wird zudem häufig ein Gedicht vorgelesen.

Die Hochzeitskerze soll zu besonderen Anlässen, wie zum Beispiel dem Hochzeitstag oder auch nach einem Streit als Zeichen der Versöhnung, immer wieder entzündet werden.

Braut.de-Tipp: Verteilt vor der Trauung zusätzlich kleine Kerzen und gebt das Licht der Hochzeitskerze auch an eure Hochzeitsgäste weiter. Euer Pfarrer kann die Hochzeitsgesellschaft außerdem bitten, immer einen lieben Gedanken an das Brautpaar zu verschicken, wenn die Kerze zuhause erneut entzündet wird.

Gedicht Hochzeitskerze