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Die Finanzierung einer Hochzeit: Das kostet das Event und diese Finanzierungsoptionen gibt es.

Mit dem Traum einer Märchenhochzeit in einem schneeweißen Designerkleid, Blumenschmuck aus einer seltenen Rosenart und einer Event-Location, die in Form eines Schlosses den festlichen Rahmen spannt, ist auch besiegelt: Diese Hochzeit wird eine richtig teure Angelegenheit. Welche Kosten voraussichtlich anstehen werden und wie diese zu stemmen sind, verrät dieser Ratgeber.

Diese Kosten stehen bei einer Hochzeit an

Abbildung 1: Dieses Bild vereint bereits drei von vielen finanziellen Faktoren einer Hochzeit: Das Hochzeitskleid, den Blumenschmuck (hier in Form eines Brautstraußes) und die Location. Wer hier auf eine große Parkanlage setzt, bekommt schöne Erinnerungsfotos, muss aber auch die Kosten dafür bezahlen können.

Mit der Annahme eines Heiratsantrags kann der Taschenrechner gezückt werden, denn nun heißt es, die Kosten für die Hochzeit zu kalkulieren und anschließend zu klären, welche Finanzierungsoptionen es gibt. Wie teuer die Hochzeit ganz individuell werden wird, kann nur jedes Paar für sich errechnen. Welche Posten bei der Kalkulation zu bedenken sind, zeigt diese Aufstellung:

  • Die Ringe können – je nach Gestaltung und Material – mit mehreren tausend Euro zu Buche schlagen.
  • Profi-Fotograf: 500 bis 2500 Euro
  • Beim Outfit für Braut und Bräutigam ist lediglich eins klar: Meist kostet das Outfit der Braut deutlich mehr als das des Bräutigams. Sein Outfit beläuft sich meist zwischen 500 und 1500 Euro. Ihr Outfit kann schnell mehrere tausend Euro verschlingen.
  • Musik: 300 bis 2000 Euro
  • Der Ort, an dem die Hochzeitsfeier stattfinden soll, kann finanziell nur ganz schwer eingeordnet werden. In der Regel fallen Kosten für das Standesamt und für die Feier-Location an. Maximal 100 Euro sollten für die Anmietung des Standesamts reichen. Die Location kann hingegen kostenlos sein (wenn im Saal eines Restaurants gefeiert wird) oder mehreren tausend Euro kosten, wenn auf einem Schloss oder in einer anderen ausgefallenen Location gefeiert wird.
  • Hochzeitsauto: 200 bis 1000 Euro

Abbildung 2: Die Kosten für die Eheringe können schnell mit mehreren tausend Euro zu Buche schlagen. Entscheidend sind Material und Gestaltung.

  • Für ein klassisches Hochzeitsmenü entstehen Kosten zwischen 35 und 50 Euro, exklusive Getränken. Hinzu kommt die Hochzeitsspezialität schlechthin: die Hochzeitstorte. Diese kann – je nach Gestaltung – zwischen 100 und 400 Euro kosten. Hinzu kommt auch hier noch der Kaffee. Für die Getränke werden zwischen 15 und 30 Euro kalkuliert, je nach Klientel, das zur Hochzeit eingeladen ist. Kosten für den Sektempfang kommen on top und können mit mindestens drei Euro pro Gast kalkuliert werden.
  • Einladungen, Tisch- und Menükarten, Dankeskarten, Gästebuch: 600 Euro
  • Die Kosten für den Blumenschmuck beginnen bei etwa 500 Euro. Je nach Art der Blumen – Rosen sind vergleichsweise teuer – und Größe der Blumenausstattung variieren die Kosten. Mit Blumenschmuck versehen werden meist Tische, Kirche und Auto. Auch der Brautstrauß und der Herrenanstecker fallen in diese Rubrik.

Wer standesamtliche und kirchliche Trauung zeitlich voneinander trennt, muss mit noch mehr Kosten rechnen – für ein weiteres Outfit, eine weitere Location und ein weiteres Essen.

Der Taschenrechner zeigt eine Summe von 10.000 bis 20.000 Euro

Abbildung 3: Die Kosten für die Hochzeit können sich schnell auf 10.000 bis 20.000 Euro belaufen. Entscheidend sind nicht nur Einzelposten wie Location, Essen und Outfit, sondern auch die Anzahl der Gäste.


Geld aufnehmen.
Wer auf Nummer sicher gehen möchte, dass die Hochzeit auch – wie geplant – finanziert werden kann, sieht sich nach einem Geldgeber um. Wie es schnell möglich ist, eine Schufa-Auskunft zu beantragen, dazu gibt es bei Kreditheld.de eine Anleitung. Anschließend muss das Paar entscheiden, welche Form der Kreditaufnahme möglich ist. Achtung: Wer plant als Ehepaar in Kürze eine Immobilie anzuschaffen, der könnte mit einem Schufa-freien Kredit gut beraten sein, der eben dort gar nicht erst gelistet wird.Für die meisten ist die Endsumme, die der Taschenrechner nun aufzeigt, ein Schock, der verbunden ist mit der Frage, wie die Hochzeit finanziert werden kann. Mögliche Ansätze könnten dies sein:

Geschenke kalkulieren. Es ist eine schwierige Angelegenheit, darauf zu hoffen, dass die Gäste, die zur Hochzeit eingeladen sind, Geld schenken, wozu Sie beispielsweise in der Einladung bereits freundlich aufgefordert werden. Unter Freundin.de gibt es eine Faustregel, die den Gästen zeigen soll, was als Geldgeschenk für eine Hochzeit angebracht ist: „Schenken Sie so viel, wie Sie in etwa bei der Hochzeitsfeier trinken oder essen und denken Sie dabei an die hohen Preise in den typischen Hochzeitslocations.“ Wenn die Eltern von Braut und Bräutigam sich zusammentun wollen, könnten sie beispielsweise für Outfit oder Essen zusammenlegen. Das könnte vielleicht sogar bereits im Vorfeld abgesprochen werden.

Alternative Methoden. Es gibt auch durchaus kreative Methoden, um das Geld für eine Hochzeit zusammenzukratzen. Der Klassiker ist, viel in Eigenregie zu machen: Der Profi-Fotograf aus den Reihen der Hochzeitsgesellschaft fotografiert als Freundschaftsdienst. Die Friseurin frisiert und schminkt für lau. Viele Gäste sponsern Kuchen fürs Büffet. Einen anderen Weg sind Hakim Soghbor und Falastin Tanani gegangen: Sie wollten per Crowdfunding ihre Hochzeit finanzieren, wie unter Faz.net nachzulesen ist.

Abbildung 1: pixabay.com © Peckdolphin (CC0 Public Domain)

Abbildung 2: pixabay.com © congerdesign (CC0 Public Domain)

Abbildung 3: pixabay.com © Pexels (CC0 Public Domain)


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