Die eigene Hochzeit und das liebe Geld

Wer sich heute traut, wird neben der eigentlichen Romantik schnell mit den Kosten für eine Hochzeit konfrontiert. Wenige Brautpaare haben dabei jedoch Jahre vorher schon auf dieses einmalige Ereignis im Leben hin geplant und entsprechend Rücklagen gebildet. Hierzulande wird ein großer Teil der finanziellen Belastung traditionell von den Brauteltern getragen. Doch auch ist es üblich, dass diese Kosten geteilt werden. Dennoch gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, wie das besondere Ereignis nicht zu einer Veranstaltung verkommt, bei der an allen Ecken und Enden gespart werden muss. Schließlich sollen die Trauung und das „Ja-Wort“ in einem freien, nicht von Ängsten und Zwängen geprägtem Umfeld, stattfinden. In der Folge geben wir ein paar Tipps, mit denen das Budget für das eigene Hochzeitsfest aufgestockt werden kann. So sollte dem eigenen Traum der Vermählung, ob schlicht, romantisch oder besonders pompös, nichts mehr im Weg stehen. Einen Überblick über die größten Mythen zur Hochzeitsplanung gibt es hier.

Finanzierung einer Hochzeit

Großeltern sind meist schon seit Jahren auf ein solches Ereignis vorbereitet. Nicht nur liegen viele den Enkeln jahrelang in den Ohren, wann es denn nun so weit ist – sie bilden auch Rücklagen. Klar, nicht alle tun das – aber ein Großteil sorgt speziell für die Hochzeitsfinanzierung vor. Hatten sie es doch bereits bei den eigenen Kindern getan! So kann sich das Brautpaar vertrauensvoll erst einmal an die Großeltern wenden und hinterfragen, ob diese sich an der Hochzeit beteiligen können und möchten.

Ähnlich verhält es sich mit den eigenen Eltern. Auch diese haben, üblicherweise, einmal selbst geheiratet. Daher wissen diese besser als andere, mit welch einer finanziellen Belastung ein solcher Schritt einhergeht. Traditionell tragen die Eltern des Hochzeitspaars gemeinsam den Großteil der Kosten für eine Hochzeit. Da jedoch nicht alle die gleichen Möglichkeiten haben, sich zu beteiligen, kann der Eigenanteil zwischen den Familien unterschiedliche sein. Sinnvoll ist es, hier offen und ehrlich miteinander zu sein. Letztendlich soll das Hochzeitsfest für alle schöne werden.

Eine weitere Option ist ein spezieller Hochzeitskredit. Können Verwandte und Eltern nicht helfen, bietet sich diese Lösung an, um Location, Verpflegung und Brautkleid schnell und komfortabel zu finanzieren. Denn der schönste Tag im Leben soll ein unvergesslicher Moment werden und nicht an der geldlichen Lage scheitern. Dieser ist, wie jeder andere Ratenkredit, ohne festen Verwendungszweck gewährt. Eine Zuteilung ist von der eigenen Bonität abhängig. Somit bietet sich diese Art von Kredit besonders für die Ausrichtung einer Hochzeit an. Aber auch benötigte Möbel, die Hochzeitsreise oder andere Haushaltsgegenstände können daraus finanziert werden.

Ist das Geld für die Hochzeit zusammen, musste dafür aber ein Kredit aufgenommen werden oder reißt diese ein großes Loch in die eigenen Ersparnisse, kann um Geldgeschenke gebeten werden. So können hohe Kosten gegenfinanziert werden. Sollte der Wunsch nach monetären Geschenken unmoralisch anmuten, können Dinge auf der Wunschliste stehen, die in den nächsten Monaten ohnehin angeschafft werden müssten. So umgeht man die Situation, um Geld zu bitten, und stopft gleichzeitig die finanziellen Löcher im eigenen Haushaltsplan. Ebenso ist eine gute Option, sich die angestrebte Hochzeitsreise schenken zu lassen.

Foto: Kai Pohlkamp