Die beliebtesten Formen bei Verlobungsringen

Genau wie bei der Suche nach der richtigen Person zum Heiraten kann die Suche nach dem perfekten Verlobungsring eine echte Herausforderung sein. Es gibt so viele verschiedene Formen, aus denen man wählen kann, und jede hat ihren ganz eigenen Charakter. Egal, ob du auf eine baldige Verlobung hoffst oder weit in die Zukunft denkst – es ist nie zu früh, sich nach seinem Traum-Verlobungsring umzuschauen.

Es empfiehlt sich, sich in diesem Zusammenhang auch gleich mit dem Ehering zu beschäftigen. Viele Bräute tragen später beide Ringe zusammen und die sollten dann natürlich harmonieren.

Auf der Suche nach dem Funkeln

Der Diamant ist das Herzstück eines edlen Verlobungsrings und wird durch durch weißes Material wie Silber oder Platin besonders gut ins Szene gesetzt, so die Experten der Trauringschmiede.

Diamanten unterscheiden sich in ihrem Schnitt, der Klarheit, Farbe und Gewicht (Karat). Der Schnitt ist die Form. Für maximale Lichtreflexion sollte er proportional und symmetrisch sein. Mit der Klarheit ist die Reinheit des Diamanten gemeint. Sie wird bei 10-facher Vergrößerung bestimmt. Absolut fehlerlose Diamanten sind äußerst selten und dementsprechend teuer. Aktuell geht der Trend daher zu Diamanten mit geringerer Klarheit, also solche mit sichtbaren Einschlüssen. Das können auch schwarze Diamanten sein.

Die Farbe bezieht sich auf den natürlichen Farbton des Diamanten. Laut Tiffany haben viele Diamanten eine leichte gelbe oder braune Färbung. Es ist nicht überraschend, dass ein Diamant umso seltener und damit teurer ist, je näher er an farblos ist. Ein Karat, das oft mit der Größe des Diamanten in Verbindung gebracht wird, bezeichnet das Gewicht eines Diamanten. Größere Steine ​​sind von Natur aus schwerer, weshalb sie normalerweise mehr Karat haben. Das Karatgewicht allein bestimmt jedoch nicht den Geldwert eines Diamanten – er richtet sich auch nach den drei anderen Faktoren.

Runder vs. ovaler Diamant

Der Diamant allein macht aber keinen Ring. Du musst dich noch für eine Form entscheiden.

Runde Verlobungsringe sehen meist besonders prachtvoll aus, weil sie den Diamanten in den Mittelpunkt stellen. 60 Prozent aller Verlobungsringe haben diese Form. Sie glitzern und ziehen die Blicke auf sich. Ihre Brillanz (also das Funkeln) ist darauf zurückzuführen, dass die Facetten (die Einschnitte an der Unterseite des Steins) strategisch so platziert wurden, dass der Diamant möglichst viel Licht aufnehmen und reflektieren kann.

Ovale Verlobungsringe sind seit zwei bis drei Jahren angesagt, auch wenn sie am Finger mehr Platz benötigen. Sie ähneln den birnenförmigen Ringen, bei denen der Diamant wie eine Träne aussieht. Diese Form war vor allem in den 1950er-Jahren beliebt, aber Promis wie Avril Lavigne oder Paris Hilton haben ihr ein Comeback beschert. Ungewöhnlicher hingegen sind Marquise-Verlobungsringe, die einem Football ähneln und an beiden Enden feine Spitzen haben. Es ist auch die längste Form am Finger und gerade nicht sehr angesagt. Deswegen kann man hier gute Schnäppchen machen.

Prinzessinnen- oder Kissenschliff?

Die meisten Diamanten haben eine runde Form, doch der Prinzessinnen-Schnitt folgt direkt dahinter. Dabei handelt es sich um ein Quadrat mit 90-Grad-Ecken. Beim Blick auf den Stein sieht man ein X. Diese Variante war in den späten 80er- und frühen 90er-Jahren am populärsten. Anschließend waren Verlobungsringe im Kissenschliff ein Verkaufsschlager. Bei dieser weichen, abgerundeten Form bleibt mehr vom ursprünglichen Diamanten erhalten. Wenn du das weiße Funkeln des Steines dem Regenbogeneffekt vorziehst, könnte der Kissenschliff für dich passen.

Natürlich gibt es Verlobungsringe auch noch in weiteren Formen, etwa dem eines Herzens oder eines Diamanten. Du solltest dir bei der Auswahl viel Zeit und die verschiedenen Steine auf dich wirken lassen. Schließlich ist es eine schwerwiegende Entscheidung und du sagst nicht nur Ja zu deinem zukünftigen Mann, sondern auch zu einem Ring, der tagtäglich an deinem Finger funkeln wird.