Diamantenfieber – der Diamanten-Guide

Diamanten Ringe

Marilyn Monroe, Liz Taylor und Audrey Hepburn – sie alle packte das Diamantenfieber! Uns ergeht es da nicht anders, denn Diamanten sind am Tag der Hochzeit die schönsten Begleiter einer strahlenden Braut (außer dem Bräutigam natürlich). Im großen braut.de Diamanten-Guide erfährst du alles über die hochkarätigen Steinchen.

So entstehen Diamanten

Im Erdmantel unseres Planeten kann es ziemlich ungemütlich werden: In einer Tiefe von etwa 150 Kilometern herrschen Temperaturen um die 1200°C. Genau das, was Diamanten lieben! Sind Druck und Temperatur hoch genug, bietet das unseren „Best Friends“ ideale Entstehungsbedingungen. Durch Eruptionen gelangen sie zusammen mit vulkanischem Gestein an die Erdoberfläche.

Hart, aber herzlich

Ein Diamant – das Wort stammt aus dem Griechischen, „adamas“ bedeutet „unbezwingbar“ – ist der härteste Stoff, der in der Natur vorkommt. Als Symbol für die Ewigkeit ist er daher der perfekte Begleiter für die Hochzeit und das ganze Leben.

Fancy Diamonds – deine Hochzeit aufpeppen

Farbige Diamanten Ringe von Tiffany

Fassungen aus diamantbesetztem Platin (von links): gelber Diamant (15,04 ct), roséfarbener Diamant (4,47 ct), blau-grüner Diamant (3,15 ct). Von Tiffany & Co.

Diamanten kommen in der Natur nicht nur in farbloser Ausführung, sondern auch in anderen Schattierungen vor, zum Beispiel in schwachem Grau, Gelb, Grün oder Braun. Reine, klare Farben, Fancies genannt, sind jedoch sehr selten und dementsprechend kostbar. Man unterscheidet sieben Fancy-Farben: Kanariengelb, Braun, Blau, Grün, Rot, Pink und Schwarz. Verursacht werden sie durch Kristallgitterdefekte oder Verunreinigungen.

 

Wie geschliffene Diamanten bewertet werden

Diamantringe von Wempe

Um Wert und Preis eines Diamanten zu bestimmten, ziehen Profis die sogenannten „vier Cs“ – Engl. Carat, Colour, Clarity, Cut – heran:

  • Gewicht in Karat (Carat): Das Karat, abgekürzt Kt oder ct, ist die Gewichtseinheit für Edelsteine. Ein Karat entspricht 0,2 g.
  • Reinheit (Clarity): Die Reinheitsskala reicht von „Piqué III“ (mit bloßem Auge leicht erkennbare Einschlüsse) bis „flawless“ (auch bei zehnfacher Vergrößerung lupenrein).
  • Farbe (Colour): Für den Laien farblose Steine teilt der Fachmann in verschiedene Farbklassen ein, von „Getönt“ (Klasse Z) bis hin zu „Hochfeines Weiß+“ (Klasse D).
  • Schliff (Cut): Bei einem perfekt geschliffenen Diamanten sind dessen Facetten so angeordnet, dass das Licht in einem bestimmten Winkel reflektiert wird – so entsteht das unverwechselbare Feuer der Juwelen. Hier einige Beispiele bekannter Schliffformen:

 

Brillantschliff: Für Diamanten die mit Abstand häufigste Schliffform. Die hohe Facettenzahl (mind. 32 Facetten im Oberteil, mind. 24 im Unterteil) fördert eine faszinierende Brillanz zutage.

Princessschliff: Der Aufbau des Steins ähnelt einer Pyramide mit quadratischem Dach, Dreieck-Facetten sorgen für eine moderne Anmutung.

Tropfenschliff: Charakteristisch sind zwei bogenförmige Seiten, ein abgerundetes und ein spitz zulaufendes Ende. Wird meist für Ohrhänger und Colliers  verwendet.

Baguetteschliff: Rechteckige Form, bei der die Oberfläche (Tafel) meist doppelt bis dreimal so lang wie breit ist. Wirkt zurückhaltend und elegant.

Brillant

Brillant

Baguette

Baguette

Tropfen

Tropfen

Ring in poliertem Roségold und rhodiniertem Weißgold mit weißen Brillanten

mit Gold

Einer Prinzessin würdig: Ring aus 950 Platin, besetzt mit Brillanten sowie einem Mittelbrillanten, erhältlich in 0,5 bis 4,99 ct. Von Cartier

mit Platin

Aus der Sweet Diamonds Kollektion von Thomas Sabo stammen die Daisy-Ohrstecker aus Sterlingsilber, 585 Gelbgold und Mini-Diamanten (à 0,011 ct).

mit Silber

Ein Diamant, der schwebt? Ja, das gibt’s! Beim Edelstahlring von Schmuckwerk umschließt eine Glaskugel den Brillanten. Und das Beste daran: Durch den Lupeneffekt wirkt der Stein dreimal so groß.

mit Edelstahl

 

 

 

 

 

 

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