Der Ehename: Möglichkeiten bei der Namenswahl

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Foto: Mila Supinskaya / shutterstock.com

Wer die Wahl hat, hat die Qual: Bei der Entscheidung für einen Ehenamen habt ihr inzwischen viele Möglichkeiten…

Früher war das Thema Ehe- und Familienname ganz einfach geregelt: Der Name des Mannes wurde bei einer Heirat ganz automatisch als Ehe- und Familienname übernommen. Doch dies gilt heute nicht mehr. Normalerweise wird die Namenswahl dem Standesbeamten vor oder bei der Eheschließung mitgeteilt und somit festgesetzt. Es kann aber auch später erst ein gemeinsamer Name gewählt werden, der dann durch einen Standesbeamten oder Notar bestätigt wird.

Die Namenswahl solltest du sorgfältig abwägen, denn wurde einmal ein Name festgelegt, ist eine Korrektur nicht mehr möglich. Als Ehe- bzw. Familienname kann der Name der Frau oder des Mannes zum Zeitpunkt der Eheschließung gewählt werden. Dies muss nicht unbedingt der Geburtsname, sondern kann auch ein Name sein, der aus einer Adoption oder aus früherer Ehe resultiert. Um  die verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten zu zeigen, gehen wir beispielsweise einmal davon aus, dass Nadine Kolb und Thomas Richter sich das Ja-Wort geben. Folgende Varianten bei der Namenswahl wären nun möglich:

  • Nadine Kolb und Thomas Richter behalten jeweils ihren eigenen Namen und heißen weiterhin Nadine Kolb und Thomas Richter.
  • Nadine nimmt Thomas‘ Namen an und die Eheleute heißen von nun an Nadine Richter und Thomas Richter.
  • Thomas nimmt Nadines Namen an und die Eheleute heißen von nun an Nadine Kolb und Thomas Kolb.
  • Die Eheleute entscheiden sich bei der Namenswahl für den Ehenamen „Richter“ und Nadine wählt einen Doppelnamen. Die Eheleute heißen dann Thomas Richter und Nadine Richter-Kolb oder auch Nadine Kolb-Richter.
  • Die Eheleute entscheiden sich bei der Namenswahl für den Ehenamen „Kolb“ und Thomas wählt einen Doppelnamen. Die Eheleute heißen dann Nadine Kolb und Thomas Kolb-Richter oder auch Thomas Richter-Kolb.

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