Der Weg zur Hochzeitszeremonie oder später auch zur Feier-Location ist für jedes Brautpaar ein ganz besonderer Moment. Daher kommt selten das eigene Fahrzeug in den Einsatz, sondern die unterschiedlichsten Gefährte werden gewählt.

Klassiker unter den Hochzeitsautos sind schicke Sportwagen, Cabrios oder luxuriöse Limousinen. Im Trend liegen momentan auch Retro-Fahrzeuge wie der Trabi oder andere Oldtimer wie Ente oder Käfer. Für viele Frauen, die sich eine echte Prinzessinnen-Hochzeit wünschen, kommt natürlich nur ein Gefährt infrage: eine stilechte Pferdekutsche. Nun muss die Braut nur noch huldvoll zu den Passanten winken und sie wird sich wie die Queen persönlich fühlen. Biker kommen natürlich auf ihrer Harley Davidson zur Hochzeit, aber auch in Rikschas, auf Fahrrädern oder hoch zu Ross kann vorgefahren bzw. geritten werden.

Bei der Dekoration des Hochzeitsgefährts sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt – Schleifen, Blumen, Ballons, Girlanden oder Aufkleber verschönern und individualisieren jedes Auto, Motorrad oder Kutsche. Die Farbwahl der Autodekoration wird meist an das Farbthema der Hochzeit oder das Hochzeitsmotto angepasst. Den meisten Brautpaaren ist ein einheitlicher Look wichtig.

 Beachtet aber:

  • Jegliche Dekoration muss so befestigt sein, dass beim Fahren keine Einzelteile abfliegen, die möglicherweise andere Verkehrsteilnehmer gefährden.
  • Zudem sollte dem Fahrer eine uneingeschränkte Sicht möglich sein – Blumengestecke, Girlanden etc. auf der Motorhaube dürfen also nur so hoch sein, das man noch gut darüber schauen kann.
  • Nummernschilder z.B. mit dem Schriftzug „Just married“ sind auch mit Vorsicht zu genießen.  Denn werden die normalen Zulassungskennzeichen durch solche „Hochzeitskennzeichen“ ersetzt, handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit. Das Autokennzeichen muss immer deutlich erkennbar sein und darf auch nicht durch anderweitige Dekoration verdeckt sein.
  • Bei Autokorsos sollte mit scheppernden Dosen, die am Autoheck befestigt werden, oder mit lautem Hupen auch nicht übertrieben werden. Obwohl zwar in dieser Hinsicht viel toleriert wird, kann es von manchen Anwohnern auch als Lärmbelästigung empfunden werden und dies würde dann wieder eine Ordnungswidrigkeit darstellen.

Aber wenn ihr all diese Dinge beachtet, steht einer guten Fahrt ins Standesamt oder in die Kirche nichts mehr im Wege!

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