Judith & Thomas

Wann und wo habt ihr geheiratet?
Wir haben am Freitag, den 13. Mai 2011 standesamtlich im Kloster Seeon (nähe Chiemsee) geheiratet. Für mich war Freitag der 13. schon immer ein Glückstag und auch der Tag, an dem ich mit meinem jetzigen Mann das erste Mal beim Essen war, war Freitag der 13. Am 23. Juli 2011 gaben wir uns dann auch kirchlich in der Niedermünsterkirche in Regensburg das Ja-Wort.

Wie habt ihr eure Hochzeit gefeiert?
Unsere standesamtliche Hochzeit fand im engsten Familienkreis im gotischen Keller des Klosters Seeon statt - zusammen mit uns waren es 13 Personen. Nach einem kleinen Umtrunk im Klostergarten inklusive Reiswerfen feierten wir in einem Restaurant am Chiemsee. Für die kirchliche Trauung hatten wir uns für die Niedermünsterkirche in Regensburg entschieden. Im Anschluss an den Gottesdienst wurden wir mit einem Käfig voller weißer Tauben empfangen, die wir beide dann gemeinschaftlich fliegen ließen. Im Überraschungsauto, das der beste Freund meines Mannes organisiert hatte, ging es dann mit dem Autokorso durch die Stadt in Richtung Feierlocation. Nach Sektempfang und anschließendem Kaffee und Kuchen tanzten wir unseren ersten gemeinsamen Tanz als Mann und Frau – ein unglaublich tolles Gefühl. Alle Gäste stellten sich in einem Kreis um uns herum auf, hakten sich ein und schunkelten mit. Anschließend ging es zum Fotoshooting in einen kleinen Park am Rande von Regensburg.

Worauf habt ihr bei der Dekoration geachtet?
Bei der Dekoration haben wir sehr darauf geachtet, dass alles unter unserem Motto „Puzzleteilchen“ steht. Unser Spruch „Nicht gesucht, trotzdem gefunden, auf ewig in Liebe miteinander verbunden“ erinnert doch sehr an ein Puzzle. Denn oftmals findet man das passende Teilchen nicht wenn man danach sucht, sondern entdeckt es per Zufall. So waren beispielsweise die Einladungen und Kirchenhefte mit kleinen Puzzleteil-Motiven bedruckt und auch die Tische wurden mit selbst ausgestanzten Puzzleteilchen verziert.

Was war der schönste Moment?
Einen schönsten Moment allein gibt es gar nicht, es gab so viele tolle Momente an diesem Tag! Einer davon war der Moment, als ich um kurz vor Mitternacht zur Band ging, das Mikrofon nahm und meinem Mann das Lied „Weilst a Herz host wia a Bergwerk“ sang und ihm danach eine kleine Oskarstatue mit der Aufschrift „Best man alive“ in die Hand gab – sichtlich überwältigt und mit nassen Augen nahm er mich in den Arm und flüsterte immer wieder „du bist der Wahnsinn“.

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