Diana & Andi
Wo fand die Hochzeit statt, wie wurde gefeiert?
Wir wurden am 25. Juni 2011 im Standesamt Zittau getraut. Mein Vater führte mich ins Standesamt, wo mein Bräutigam und die Gäste bereits warteten. Die emotionale Ansprache der Standesbeamtin und die eingespielten Musikstücke, wie z.B. „Dir gehört mein Herz“ aus dem Musical Tarzan oder „Stand by me“ ließen reichlich Tränen der Rührung fliessen. Begleitet von einem Trompeten-Solo verließen wir das Rathaus Zittau. Nach einem kurzen Spaziergang über den Marktplatz erreichten wir die Johanniskirche, in der wir Gottes Segen erhielten.Mit dem „Oybiner Gebirgsexpress“ ging es anschließend zum Schlosshotel Althörnitz, wo die Feier stattfand. Dort angekommen mussten wir beide mit vereinten Kräften einen Baumstamm durchsägen, was symbolisiert, dass man ab sofort alle Hindernisse gemeinsam überwindet.
Der Lohn für diese Anstrengung war der vom Schlosshotel bereitete Sektempfang, bei dem wir mit allen Freunden und Verwandten auf unser Glück anstoßen konnten.
Da es Petrus gut mit uns meinte, konnten wir durch das Präsentieren und Anschneiden der Hochzeitstorte auf der Sonnenterrasse das Kuchen- und Häppchenbüfett eröffnen.
Der malerische Schlosspark war eine wunderschöne Kulisse für unsere Hochzeitsfotos und auch unsere Fotografin hatte viel Spaß.
Nach dem Abendessen eröffneten wir mit einem Walzer zu Ella Endlichs „Küss mich, halt mich, lieb mich“ den Tanz. Dies war der Startschuss und es wurde viel und lange getanzt. Da wir für die Party einen DJ organisiert hatten, der auch auf Karaoke spezialisiert ist, konnte jeder unser Gäste seine mehr oder weniger ausgeprägten Sangeskünste unter Beweis stellen. Durch diese ausgelassene Stimmung war die Hochzeitsfeier mit dem Schleiertanz um Mitternacht natürlich längst nicht zu Ende, so dass bis zum Morgengrauen gesungen und getanzt wurde.Wie verliefen die Vorbereitungen?
Wir verlobten uns ganz romantisch während eines Wellnessurlaubes in Kitzbühel 2010. Damit begannen auch schon die Hochzeitsvorbereitungen. Für uns war es wichtig, genügend Zeit zu haben, da wir in der Schweiz leben und in meiner Heimat Sachsen heiraten wollten. Bei der Deko haben wir darauf geachtet, alles ganz schlicht und edel in Creme/Grün zu halten. Die Tischkarten haben meine Schwiegereltern nach meinem Konzept gebastelt.
Da wir uns natürlich auch nicht bei unserem Walzer blamieren wollten, haben wir vorher noch einen Tanzkurs besucht. Viele Dinge konnten wir über die Entfernung per Email regeln, und den Rest haben wir in zahlreichen Heimaturlauben erledigt.
Der schönste Moment?
Meine beste Freundin und Trauzeugin hatte sich etwas ganz Besonderes für uns ausgedacht.
Mit einem Gedicht überreichte sie uns am Abend ein Geschenk. Beim Öffnen entrollte sich ein kleiner Teppich. Wir schauten uns nur an und dachten: „Der lag doch heute in der Kirche...“ Ja genau, während der Einsegnung in der Kirche knieten wir auf einem Teppich und gaben uns darauf das Ja-Wort. Und sollten wir jemals an uns zweifeln, sollen wir uns auf den Teppich stellen und daran denken, was wir uns vor Gott versprochen haben. Das war für mich Gänsehaut-Feeling pur.
Für uns war das wahrlich der schönste Tag im Leben, denn alle die wir lieben, waren da und haben mit uns geweint, gelacht und gefeiert.
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